Idee für eine IG Kierspe stößt auf positive Resonanz

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Mit der Idee, als Kiersper etwas für Kiersper zu tun, steht Christopher Eichert (Mitte) nicht alleine da. Neun Bürgerinnen und Bürger waren am Freitag zu einem ersten Treffen gekommen.

Kierspe - Mit der Idee, als Kiersper etwas für Kiersper zu tun, steht Christopher Eichert nicht alleine da. Das zeigte sich bei einem ersten Treffen, zu dem er am Freitag in die Gaststätte „Zur Post“ eingeladen hatte.

Neun Bürgerinnen und Bürger waren seiner Einladung gefolgt. Drei weitere, die an diesem Abend verhindert waren, hätten ebenfalls ihre Mitarbeit zugesagt, berichtete Eichert.

Vor Weihnachten hatte er auf der Seite der Facebookgruppe „Du bist Kiersper, wenn...“ dazu aufgerufen, eine Interessengemeinschaft Kierspe (IG Kierspe) ins Leben zu rufen, eine Plattform für Kiersper, die etwas für ihre Mitbürger tun möchten. Eine Idee, die auch am Freitag wieder aufgegriffen wurde, ist, eine Begegnungsstätte (keine Kneipe) einzurichten, in der sich junge und ältere Kiersper – eventuell bei Kaffee und Kuchen – treffen und zusammensitzen, aber auch gemeinsame Aktionen planen können, wie etwa die Säuberung des Ehrenhaines oder andere gemeinnützige Arbeiten. Ein Vorhaben, an dem man auch beim TSV Kierspe offensichtlich Gefallen findet, denn, wie Carsten Möller mitteilte, sei er vom Vorstand entsandt worden, um dafür die nicht bewirtschafteten Räume in der Jahnturnhalle anzubieten.

Die Gruppe hätte sich einen zentraleren Treffpunkt gewünscht, der von Kierspern aus beiden Ortsteilen gut zu erreichen ist, denn „schließlich sind wir ein Dorf“, hieß es. Auch andere und wechselnde Orte wurden diskutiert. Dennoch will die Gruppe in Kürze bei einem zweiten Treffen (der Termin steht noch nicht fest) eine Ortsbesichtigung vornehmen und auch über die weitere Organisation entscheiden.

„Ich habe mich irgendwann einmal in Kierspe und die Menschen hier verliebt“, sagte Eichert, der vorher in Lüdenscheid und Halver wohnte. Er ist 25 Jahre alt, arbeitete zunächst als Krankenpfleger auf einer Intensivstation und begann dann eine Kommissarlaufbahn bei der Polizei. Außerdem gehört er zur Feuerwehr Neuenhaus. Wie die anderen Anwesenden will auch Eichert „nicht nur reden oder meckern, sondern was machen“. Seine Idee zu einer Begegnungstätte für Kiersper wurde auch in das Entwicklungskonzept zum „Leader“-Förderprogramm der EU aufgenommen.

Luitgard Müller

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