Sieben Dogstations im Stadtgebiet installiert

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Dagmar Schröder-Becker, Kristina Semeraro und Gerd Reppel (von links) stellen eine der neuen Dogstations vor.

Kierspe - Der Kiersper Stadtmarketingverein hat, wie angekündigt, weitere zehn sogenannte „Dogstations“ angeschafft und sieben davon im Stadtgebiet angebracht. Die kleinen dunkelgrünen Kästen enthalten Plastiktüten, mit denen Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihres Tieres aufnehmen und entsorgen können.

Zwei solcher „Hundestationen“ wurden von Geschäftsführerin Kristina Semeraro, Vorsitzende Dagmar Schröder-Becker und Gerd Reppel vom Stadtmarketingverein im Bereich der Sportanlagen am Felderhof installiert – und dies offensichtlich an den richtigen Stellen.

Denn innerhalb kurzer Zeit kamen vier Hunde mit ihren Herrchen und Frauchen vorbei. Die begrüßen natürlich die Aktion des Stadtmarketingvereins, wiesen aber teilweise darauf hin, dass man sich an einigen Stellen auch einen Abfallkorb wünschen würde. Wie zum Beispiel an der Kreuzung an der Thingslinde.

Gerd Reppel und Kristina Semeraro hängen eine sogenannte Dogstation auf.

Weitere „Dogstations“ hängen im Klösterchen (Dorf), an der Ecke Höherstraße/Pappelweg und im Eingangsbereich des Volme-Freizeitparks. Für drei solcher Beutelkisten hat man beim Stadtmarketingverein noch keine konkreten Vorstellungen, wo sie angebracht werden sollen. Vielleicht einen im Kerspetal Richtung Isenburg, meinte Dagmar Schröder-Becker, dort sei eine wahre „Hunde-Meile“.

Die Kiersper Hundebesitzer können aber auch selbst Standorte für eine Dogstation vorschlagen, schließlich wissen sie am besten, wo sie mit ihrem Vierbeiner Gassi gehen und ihnen manchmal ein Beutel für die Hinterlassenschaft fehlt. Vorschläge nimmt Geschäftsführerin Kristina Semeraro, Tel. 0 23 59/66 11 40, E-Mail k.semeraro@kierspe.de, entgegen.

Mit dieser Aktion möchte der Stadtmarketingverein auf der einen Seite praktische Hilfestellung geben, andererseits aber auch zum Nachdenken anregen, dass „Tretminen“ nicht auf Gehwege, Spielplätze und andere Flächen gehören, die von den Menschen begangen und genutzt werden. Vielleicht können auch so die „wenigen schwarzen Schafe“ dazu bewegt werden, die Hinterlassenschaft ihres Hundes einzutüten und den Beutel Zuhause zu entsorgen.

Zudem werden sich die Mitglieder des Stadtmarketingvereins auch um das Thema „Abfallkorb“ kümmern. Zweifellos ein schwieriges, denn einerseits sind solche Behälter doppelt so teuer wie die Dogstations. Auf der anderen Seite bleibt die Frage, wer die Abfallbehälter leert. Dies kann von den Mitgliedern des Stadtmarketingvereins, der die Beutelkästen stets nachfüllen wird, allerdings kaum übernommen werden, da die technischen Voraussetzungen nicht vorhanden sind.

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