Patient und Notarzt bleiben im Lift stecken - Feuerwehr-Einsatz

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Die Feuerwehr kümmerte sich am Montag bei einem Einsatz in Kierspe um einen steckengebliebenen Aufzug.

Kierspe - Eine schlimme Vorstellung: Ein Patient und ein Notarzt sitzen plötzlich im Aufzug fest.

Der Bewohner einer seniorengerechten Wohnung in Kierspe benötigte Hilfe von Notarzt und Rettungsdienst. Das war für den Betroffenen bereits schlimm genug.

Als es mit dem Aufzug nach unten gehen sollte, kam es zu einer unerwarteten Komplikation: Der Lift blieb im zweiten Obergeschoss stecken. Anstatt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus zu fahren, steckte der Betroffene mitsamt Notarzt und einem Rettungsassistenten fest.

Dessen Kollege, der unten wartete, alarmierte die Feuerwehr. Der Löschzug 1 konnte das Problem innerhalb von zehn Minuten beheben, und der Patient danach den Weg in die Klinik antreten.

Beruhigend: Dank der erfolgreichen Erstversorgung war die Wartezeit im Aufzug nicht kritisch. Je nach Gesundheitszustand hätte das wesentlich schlimmer ausgehen können. Dass der Lift des recht jungen Gebäude steckenbleibt, ist nach Auskunft der Feuerwehr ein absoluter Einzelfall, der dem Betreiber nicht angelastet werden könne.

Das Anwesen sei bislang nicht durch solche Probleme bekannt geworden. Wirklich flott war in diesem Fall auch die Fachfirma, die das Objekt betreut. Noch während der Feuerwehreinsatz lief, war bereits ein Techniker eingetroffen.

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