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Hohe Nachfrage: OGS-Angebot ausgebaut 

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Einige Kinder durften Nanja Lockemann, Sibylle Pscherer, Marina Bratic, Michaela Neunz, Sina Berges, Kirsten Brünjes und Kerstin Steinhaus-Derksen (von links) schon einmal ihre Kletterkünste „demonstrieren“, obwohl sich die Lieferung der richtigen Fallschutzmatten verzögert hat.
Einige Kinder durften Nanja Lockemann, Sibylle Pscherer, Marina Bratic, Michaela Neunz, Sina Berges, Kirsten Brünjes und Kerstin Steinhaus-Derksen (von links) schon einmal ihre Kletterkünste „demonstrieren“, obwohl sich die Lieferung der richtigen Fallschutzmatten verzögert hat. © Ruthmann, Det

Schon bei den Anmeldungen im vergangenen Schuljahr zeichnete sich klar ab, dass die Offene Ganztagsschule (OGS) in der Bismarckschule Raumprobleme bekommen würde. Die sind vorerst gelöst, jedoch könnte es im Schuljahr 2023/24 wieder knapp werden.

Kierspe – Denn die Zahl der betreuten Kinder ist in diesem Jahr von 50 auf 65 gestiegen. Die Zahl der OGS-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter wurde um 8 auf 20 aufgestockt. Das Team der DRK-Kinderwelt betreut derzeit 132 Kinder an den beiden Schulen. Kirsten Brünjes, Leiterin der OGS in der Bismarck- und der Schanhollenschule, rechnet damit, dass in der Grundschule am Richelnkamp im kommenden Schuljahr 80 Mädchen und Jungen für die OGS-Betreuung angemeldet werden. Dann könnte die Raumkapazität erneut nicht ausreichen.

Doch aktuell freut man sich, dass nach den gemeinsamen Überlegungen von OGS, Schule und Stadt der bislang als Lager – in dem auch Filmvorführungen in kleinen Gruppen möglich war – genutzte Raum umgebaut, renoviert und einen neuen Fußboden erhalten hat. Dank der Sponsoren – der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen, der Volksbank Kierspe und der Stiftung „NRW hilft“, dem Förderverein der Grundschule sowie dem Kinderkleiderbasar der Evangelischen Gemeinde – konnte der Raum mit einer Kletterwand, einem großen Sofa und Schaumstoffbausteinen ausgestattet werden. Und da es aus dem Fördertopf „NRW hilft“ nur Unterstützung gibt, wenn es auch – mit Blick auf die durch die Corona-Pandemie verursachten Rückstände – ein Programm gibt, wurde die Boulder-Trainerin Sibylle Pscherer ins OGS-Team aufgenommen. Sehr zur Freude der Kinder. So meinte ein Schüler auf die Frage, wie er die Kletterwand findet, schlichtweg: „Cool“. Da nicht nur Defizite bei der Bewegung, sondern auch im Sozialverhalten aufgearbeitet werden müssen, wurde das Konzept „genial sozial“ entwickelt, indem drei Arbeitsgemeinschaften ins Leben gerufen wurden: die Streitschlichter-AG, „Meine Gefühle sind meine Freunde“ sowie eine Kampf-AG, in der gelernt wird, Stopp zu sagen und zu respektieren.

„Nur durch ein Gemeinsam von BGS/OGS, Schulen, DRK-Kinderwelt, der Stadt, Sponsoren und der Eltern sind wir im letzten Jahr so weit gekommen“, betonte Kirsten Brünjes, als sie den „Blauen Dschungel“ – so soll der Raum heißen – Sina Berges (Sparkasse), Marina Bratic (Volksbank), Nanja Lockemann (Förderverein) und Kerstin Steinhaus-Derksen (Stadt) vorstellte. Ebenfalls mit dabei waren Michaela Neunz von der Bismarckschule und Trainerin Sibylle Pscherer.

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