Hören, Schmecken, Fühlen: „Weihnachtsmarkt der Sinne“

In der Bude des Kindergartens Abenteuerland verkauften Erzieherinnen und Mütter Pommes Frites.

Kierspe - Gemütlich und bodenständig präsentierte sich am Wochenende der „Weihnachtsmarkt der Sinne“ rund um die Margarethenkirche. Viele der Anbieter sind schon seit Jahren dabei. Sie hatten ihre Buden auf dem Kirchplatz aufgebaut oder ihre Ware im Lutherhaus ausgestellt. Die Bühne vor der Kirche wurde am Samstag und Sonntag immer wieder bespielt, mehrere Gruppen und Solisten hatten Auftritte.

Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt von Pfarrer George Freiwat und der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Baukloh, danach griff Musiklehrerin Petra Menges zum Taktstock. Die Bläserklasse 7.3 der Gesamtschule spielte Advents- und Weihnachtsklassiker.

Wem es dabei zu kalt wurde, der konnte sich auf dem ganzen Markt mit heißen Getränken versorgen, alkoholfrei beim Blauen Kreuz, nahrhaft in Form von Suppe bei der Zweiten Mannschaft des Kiersper SC, hochprozentig bei den Motoballern. Auch hungrig musste niemand den Weihnachtsmarkt verlassen: Es gab Crêpes mit Kakao, Waffeln aus dem Kohleofen, Würstchen vom Grill, Pizza oder Pommes. Dresdener Stollen war ebenfalls im Angebot.

Viele Vereine und Kindergärten waren wieder vertreten: Die Bismarckschule betrieb im Lutherhaus ein Café, Weltladen, Heimatverein, „Stoff Knöpfchen“ und der Weihnachtströdel waren im Obergeschoss des Gemeindehauses untergebracht. Beate Wünsch hatte das ganze Jahr über Weihnachtsdekoration gesammelt und verkaufte sie mit ihren Helfern, um mit dem Erlös die Kirchengemeinde zu unterstützen. Das war auch bei vielen anderen Anbietern so – die Einnahmen beim Weihnachtsmarkt kommen zum überwiegenden Teil gemeinnützigen Zwecken zugute.

Weihnachtsmarkt der Sinne an der Margarethenkirche

Die Kinder kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Ein Hingucker war gleich im Eingangsbereich der Pferch mit fünf Ouessant-Schafen. Klaus Adrion, Besitzer der bretonischen Zwergschafe, hielt Leckerlis bereit, mit denen die Kinder die Tiere anlockten. Am anderen Ende hatte die Jungschar des CVJM ihr Zelt aufgeschlagen. Hier konnten Kinder und Eltern Stockbrot ins Feuer halten.

Jan Schwarze hatte schon im Vorfeld die Stromversorgung sichergestellt, Tim Gijbles stand den ganzen Tag über am Mischpult bereit und sorgte für technische Unterstützung der Musikbeiträge. Heidi Ellebrecht hatte Auftritte am Samstag und Sonntag mit ihrem Projektchor. Die Jungen und Mädchen im Vor- und Grundschulalter sangen Klassiker wie „dicke rote Kerzen“, oder die „Weihnachtsbäckerei“. Annette Gräfes Repertoire war besinnlich bis schwungvoll, das Programm der Musikschulband „Graduate in Chaos“ eher rockig.

Das musikalische Programm am Samstagabend beschloss die Band „Skylight“ mit einem Akustik-Set. Und auch der Sonntag gestaltete sich mit Auftritten des Gospelchores „Alive“ und des Tramonto-Ensembles durchaus besinnlich und weihnachtlich. Viele Besucher nutzten zudem die beiden Gottesdienste am Sonntag zur Einstimmung auf das Fest.

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