Erstes Projekt im Gewerbegebiet Hammerwiesen

Mitte August starteten die Arbeiten für das erste Objekt im Gewerbegebiet Hammerwiesen, wo ein Autowaschzentrum entsteht. Foto: Haase

Kierspe - Rund zehn Jahre lag das Gewerbegebiet Hammerwiesen brach. Niemand wollte dort bauen, obwohl es sich sehr exponiert direkt an der vielbefahrenen Bundesstraße 54 befindet. Mitte August begann die Errichtung des ersten Objekts.

Von Rolf Haase

Damals hatte die Stadt das Gelände erschlossen, weil die Firma Jürgens dort ein Mercedes-Autohaus plante, dann aber aus verschiedenen Gründen doch von der Umsetzung absah. Ein Teil der Gesamtfläche ist Eigentum der städtischen Grundstücks- und Gewerbeentwicklungsgesellschaft, der andere größere gehört nach wie vor Jürgens. Mitte August erfolgte der erste Spatenstich auf dem städtischen Grundstück, wo die Firma Belmonte ein 850 Quadratmeter großes Autowaschzentrum nach modernsten Standards mit 50 Meter langem Schleppkettenschacht, vier SB-Waschplätzen und 14 SB-Saugerplätzen und Bürotrakt errichtet.

Dazu müssen 5500 Kubikmeter Erdreich abgefahren werden, das an anderer Stelle wie im Baugebiet Kiersperhagen und am Fachmarktzentrum eingebracht werden soll, informierte Planer Bernhard Schölzel.

Bürgermeister Frank Emde freute sich, dass endlich der Startschuss für die Bebauung fiel. Er erhofft sich, dass dies auch ein Impuls für die noch zur Verfügung stehende Jürgens-Fläche ist. „Dort stehen 10 500 Quadratmeter zur Verfügung, wobei die Preisvorstellung bei 280 000 Euro liegt, was durchaus attraktiv ist“, so Emde. Mit dem Geschäftsführer der Grundstücks- und Gewerbeentwicklungsgesellschaft, Klaus Müller, war er sich einig, dass der Standort ideal für einen Autohandel wäre.

Erst einmal aber bebaut die Firma Belmonte, gestern vertreten durch die beiden Chefs Stefan und Thomas Belmonte, auf dem 5230 Quadratmeter großen städtischen Grundstück das Autowaschzentrum. Das Meinerzhagener Tiefbauunternehmen Ulrich Falz übernimmt die Planierung des Areals und die Ausschachtarbeiten. Das Gebäude wird als Stahlkonstruktion mit Isowandverkleidung errichtet. Zur Warmwasseraufbereitung werden Sonnenkollektoren eingesetzt. Ansonsten erfolgt die Energieversorgung über Propangas. Die Anlage soll über eine nach neuesten Standards errichtete Waschanlagentechnik mit umweltschonender Wasseraufbereitung verfügen. „Pro Waschgang fallen nur fünf bis sechs Liter gereinigtes Wasser an, das einfach in den Kanal eingeleitet werden kann“, betont Bernhard Schölzel.

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