Durch die Lieferungen an Tagesstätten und OGS konnte der Betrieb weitergehen

Hinter dem Mensa-Verein liegen harte Zeiten

In der Hochzeit der Pandemie wurden gerade einmal 50 bis 70 Essen für den Außerhausverkauf zubereitet – in Spitzenzeiten der Mensa waren es 450 Speisen am Tag.
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In der Hochzeit der Pandemie wurden gerade einmal 50 bis 70 Essen für den Außerhausverkauf zubereitet – in Spitzenzeiten der Mensa waren es 450 Speisen am Tag.

Es liegen einsame Zeiten hinter Küchenchef Stephan Hammes. Durch die monatelange Schließung der Schule, blieb auch die Mensa geschlossen. Da aber in den Kindertagesstätten und Offenen Ganztagsschulen, die vom Mensaverein mit Mittagessen beliefert werden, der Betrieb eingeschränkt weiterging, konnte die Küche in der Gesamtschule nicht komplett eingestellt werden.

Kierspe - „Der Wechselunterricht im vergangenen Jahr war im Grunde eine Quälerei, da wir kaum Schüler hatten und nur wenige Essen verkaufen konnten. Dem Verein war es aber wichtig, Flagge zu zeigen“, erzählt Hammes.

Später, als die Schule komplett in den Distanzunterricht zurückkehrte, wurden natürlich auch keine Essen mehr verkauft. „Vom 4. Januar bis 28. Mai war ich alleine in der Küche, da nur noch die Tagesstätten und eine OGS beliefert wurden“, erinnert sich Hammes, der sagt, dass er in dieser Zeit sein Team und vor allem die jungen Kunden sehr vermisst habe.

In diesem Zeitraum seien gerade einmal 50 bis 70 Essen mittags zubereitet und ausgeliefert worden, jetzt seien es immerhin wieder 130 am Tag. Und auch bei den Essen, die in der Mensa ausgegeben würden, gehe es wieder bergauf, auch wenn man noch nicht die Zahlen wieder erreicht hätte, die man vor der Pandemie hatte. Damals wurden von dem Team jeden Tag rund 450 Essen frisch gekocht – für den Verkauf in der Mensa und für die Lieferungen.

„Um in Zukunft noch weitere Einrichtungen von außerhalb dazunehmen zu können, bereiten wir uns gerade auf eine EU-Zertifizierung der Mensa vor“, sagt Stephan Hammes.

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