„Flinke Finger“: Einsatz für die Servatiuskirche

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Fleißige Helfer: Eifrig zur Sache ging es beim jüngsten Treffen der „Flinken Finger“. Ging es doch darum, die bei den Reparaturarbeiten am Kirchturm geretteten Schieferplatten vom Staub vieler Jahrzehnte zu reinigen und für einen neuen Verwendungszweck vorzubereiten.

Kierspe  -Die seit einigen Jahren bestehende und in der Gemeindearbeit der Evangelischen Kirchengemeinde aktive Frauengemeinschaft der „Flinken Finger“ trifft sich in der Regel einmal wöchentlich mittwochabends im Evangelischen Gemeindehaus.

Dort lassen die Damen im Rahmen des dann angesagten Gruppenabends ihrer Kreativität freien Lauf: Beispielsweise beim Basteln, Handarbeiten oder dem Modellieren und Anfertigen netter wie nützlicher Accessoires und dergleichen für Haus und Garten. Natürlich kommt bei solchen Gelegenheit auch das gesellige Miteinander der Frauen nicht zu kurz. 

Besonders zu schätzen weiß man allerdings das Engagement der „Flinken Finger“ in der aktiven Gemeindearbeit. So übernehmen die Frauen in aller Regel die Bewirtung der Gäste bei entsprechenden Anlässen im Evangelischen Gemeindehaus und leisten damit einen wichtigen Beitrag im Gemeindeleben. 

Mit gutem Beispiel voran

Jetzt gingen die Frauen einmal mehr mit gutem Beispiel voran. Nach dem kürzlich stattgefundene Singen und Musizieren der Chöre unter der Eiche waren sie aktiv und erwirtschafteten bei dem in Anschluss daran angebotenen Mittagessen einen Betrag von insgesamt 500 Euro. Dieses Geld soll auf einstimmigen Beschluss hin in voller Höhe der begonnenen Sanierung des Turmes der Servatiuskirche zugute kommen wird. 

Darüber hinaus setzten die „Flinken Finger“ inzwischen eine weitere Idee in die Tat um, die ebenfalls der Sanierung des Turmes zugute kommen soll. Aus dem bei den Reparaturarbeiten angefallenen Abfall „retteten“ die Frauen insgesamt 100 beschädigte Schieferplatten, die nach erfolgter Reinigung und entsprechend aufgearbeitet, entweder versteigert werden oder aber als „Dankeschön“ für erhoffte Spenden zur Turmsanierung an die jeweiligen Spender weitergegeben werden sollen.

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