Jörg Hentschel kandidiert für SPD

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Jörg Hentschel will Bürgermeister in Kierspe werden.

Kierspe - Nun steht es fest: Die Kiersper SPD tritt bei der am 25. Mai stattfindenden Kommunal- und Bürgermeisterwahl mit Jürgen Hentschel als eigenem Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Kierspe an.

Zur Person

Als ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl nominierten die Kiersper Sozialdemokraten Jörg Hentschel. Der 44-jährige gebürtige Remscheider wohnt und lebt seit zehn Jahren mit seiner Frau und den vier gemeinsamen Kindern im eigenen Haus in Kierspe und absolvierte eine Berufsausbildung zum Industriemechaniker, Fachrichtung Betriebstechnik, sowie eine weitere zum technischen Zeichner Maschinenbau. Später sattelte er um und folgte seiner Frau zur Polizei, wurde dort zunächst im Streifendienst und danach bei der Kripo eingesetzt. In der Tätigkeit als Kriminalbeamter wechselte er 2012 in den Märkischen Kreis und tut seitdem als Kriminalkommissar in Lüdenscheid Dienst. Hentschel ist kommunalpolitisch im Sport- und Jugendausschuss der Stadt Kierspe tätig, engagiert sich in der FeG, im Förderverein und als Schulpflegschafts-Vorsitzender der Bismarckschule.

Bei der mit Spannung erwarteten und am Donnerstagabend stattgefundenen Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Kierspe standen im Café der Awo die Wahl und Vorstellung eines eigenen Kandidaten sowohl für das Amt des Verwaltungschefs als auch die Position des Ortsbürgermeisters in Rönsahl an. Ebenso ging es um die Vorstellung und Kür der Kandidaten, die für die Kiersper Sozialdemokraten in den nächsten Stadtrat einziehen sollen.

Die entsprechenden Weichenstellungen erfolgten in großer Einmütigkeit und untermauerten damit den Anspruch der Kiersper Sozialdemokraten, aus der vor der Tür stehenden Kommunalwahl nicht nur gestärkt hervorzugehen sondern darüber hinaus auch die Richtlinien der Politik in Kierspe künftig in führender Position mitbestimmen zu können.

Große Zuversicht in dieser Hinsicht schöpfen die Sozialdemokraten aus der Tatsache, dass sie diesmal einen „Mann aus den eigenen Reihen“ ins Rennen um den Bürgermeistersessel schicken, nachdem man vor fünf Jahren auf diese Möglichkeit verzichtet hatte: Jörg Hentschel. Bei der Vorstellung seiner Person sparte der Bürgermeisterkandidat nicht mit Kritik am Amtsinhaber. „Ich will und werde vieles anders und besser machen, dieses wichtige Amt nicht als unnahbarer ,Meister der Bürger‘ sondern vielmehr als deren Partner führen, jemand sein, der auf die Menschen zugeht. Verlässlichkeit, Bürgernähe, Präsenz und Kompetenz sind Dinge, die ich mir als ein Bürgermeister zum Anfassen auf die Fahne geschrieben habe.“

Das Statement des Kandidaten umfasste einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der vorhandenen Infrastruktur – reichte von der Aufwertung des Stadtbildes (Kölner Straße, Wildenkuhlen) bis zur Pflege von Wirtschaft, Vereinswelt und kultureller Einrichtungen. In die gleiche Kerbe hieb auch Fraktionsvorsitzender Marc Voswinkel bei Vorstellung und Erläuterung des umfangreichen Maßnahmenkatalogs, den sich die Kiersper Sozialdemokraten für die nahe Zukunft vorgenommen haben und der – ebenso wie der Aktionsplan des BM-Kandidaten – der Öffentlichkeit in Kürze vorgestellt werden soll.

Die Ortsvereinsvorsitzende Monika Baukloh und der Fraktionsvorsitzende Marc Voswinkel leiteten die Versammlung. J Foto: cr

Ebenso einstimmig wie die Wahl von Jörg Hentschel zum Kandidaten für das Bürgermeisteramt nominierte die Versammlung Marc Voswinkel für das Amt des Ortsbürgermeisters von Rönsahl als Nachfolger von Horst Becker. Voswinkel, von Beruf Bankkaufmann und von Kindheit an in Rönsahl zuhause, ist verheiratet und junger Vater. Er verfügt über langjährige Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Das bürgerschaftliche Engagement des 43-Jährigen kommt unter anderen in seinem Einsatz für den Strandbadverein zum Ausdruck, er engagiert sich im CVJM und sieht seine Schwerpunkte in der Sicherung kultureller wie infrastruktureller Schwerpunkte in „seinem“ Dorf, wozu auch die Bereitstellung von Raum für Wirtschaft und Wohnen sowie die Förderung des ÖPNV zählt.

Einmütig akzeptiert wurden auch die vorgestellten Kandidaten – nebst der daraus resultierenden Reserveliste für die Wahl zum Stadtrat. - cr

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