Integration in die Begräbnishilfe Berghofen

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Einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden die Vorstandsmitglieder des Unterstützungsvereins „Sterbekasse“ Bollwerk anlässlich der am Mittwochabend stattgefundenen Jahreshauptversammlung.

Kierspe - Alles deutet derzeit darauf hin, dass der Unterstützungsverein „Sterbekasse“ Bollwerk, gegründet im Jahre 1913, nach nunmehr mehr als 100-jährigem Bestehen bald seine Eigenständigkeit aufgeben und die Fusion mit einer wesentlich größeren Gemeinschaft mit gleicher Zielsetzung eingehen wird.

Dies war der zentrale Punkt bei der Jahreshauptversammlung, die am Mittwoch im Dorfgemeinschaftshaus Bollwerk stattfand, und bei der Vorsitzender Reinhold Baumgart 22 der zur Zeit 231 Mitglieder willkommen heißen konnte. Schon seit längerem stehen die Zeichen beim Unterstützungsverein auf Aufgabe der Selbstständigkeit.

Infolge der immer größer werdenden wirtschaftlichen Zwänge hatten sich Vorstand und Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im vergangenen November mit der Thematik befasst und die Fusion mit einer wirtschaftlich stärkeren Sterbekasse ins Kalkül gezogen.

Denn die Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben, vornehmlich bedingt durch die andauernde schwache Zinslage, klaffe immer weiter auseinander. Um entsprechende Möglichkeiten vorzustellen, notwendige rechtliche Voraussetzungen und erforderliche Modalitäten bei einem Zusammengehen mit einer anderen Einrichtung zu erläutern, hatte der Verein Helmut Vogel, 1. Vorsitzender der „Begräbnishilfe Berghofen“ – einer Vereinigung mit 250 000 Mitgliedern – als kompetenten Referenten eingeladen.

Informierte über die Vorteile einer Fusion mit der ungleich größeren „Begräbnishilfe Berghofen“ – deren 1. Vorsitzender Helmut Vogel.

Er informierte darüber, dass die Begräbnishilfe Berghofen eine Reihe kleinerer und aus Kostengründen nicht überlebensfähiger Sterbekassen, so zum Beispiel auch die aus Halver und Lüdenscheid, integriert und deren bisherige Funktionen in vollem Umfang übernommen habe.

Nach einer von der Bezirksregierung in Arnsberg erforderlichen Stellungnahme und eines positiv ausgefallenen Gutachtens kann eine Bestandsübertragung auch des Unterstützungsvereins Bollwerk mit allen Rechten und Pflichten für dessen Mitglieder erfolgen.

Das soll bis zum Herbst spruchreif werden und auf einer für den 29. August anberaumten außerordentlichen Mitgliederversammlung endgültig beschlossen werden. Bis das jedoch so weit ist, „funktioniert“ der Unterstützungsverein Sterbekasse Bollwerk wie gewohnt: So waren die Regularien (Kassenbericht, Vorstandswahlen und sonstige Formalien) rasch erledigt.

Vorsitzender Reinhold Baumgart, sein Stellvertreter Peter Schulte, Kassiererin Claudia Jakubik, Schriftführer Stefan Kugel, sein Stellvertreter Helmut Sondermann sowie Beisitzer Horst Bosbach einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Ebenso wurden Friedrich-Wilhelm Alberts und Klaus Kotthaus, die Horst Fischer in der Funktion des Kassenprüfers zur Seite stehen werden, gewählt.

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