13 639,59 Euro für die Kiersper Blaulichtjugend

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Die eingesammelten Bäume wurden wieder auf dem Handweiser an der K 25 verbrannt.

Kierspe - Es war so glatt am Samstagmorgen, dass die Verantwortlichen lange überlegen mussten, ob die Weihnachtsbaumsammlung überhaupt stattfinden konnte. Fünf Lastwagen fehlten, weil diese entweder gar nicht vom jeweiligen Firmengelände kamen – oder auch, weil den Fahrern die Straßenverhältnissen nicht sicher erschienen. Nach einer Besprechung entschloss sich die Freiwillige Feuerwehr dann doch, die Weihnachtsbaumsammlung anzugehen – und es klappte besser, als morgens noch erwartet.

Das Ergebnis der Aktion hat sich dann auch mehr als gelohnt. 13 639,59 Euro zählte Kassierer Christian Dörseln am Samstagabend, das waren 418,51 Euro mehr als noch im vergangenen Jahr. Somit kamen bei den vergangenen 46 Sammlungen 345 711,19 Euro zusammen, die der sogenannten Blaulichtjugend zugute kamen, aber auch in früheren Jahren an viele Kiersper Vereine, Kindergärten und Fördervereine gingen.

Rund 94 Frauen und Männer beteiligten sich bei der Weihnachtsbaumsammlung in diesem Jahr. Organisiert wurde sie von der Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr. Unterstützung leisteten das Jugendrotkreuz und die Kinderfeuerwehr. Der Erlös aus der diesjährigen Sammlung geht in vollem Umfang an Jugendfeuerwehr, Rotkreuzjugend sowie Kinderfeuerwehr.

Schon morgens um 8 Uhr trafen sich die Helfer in der Mensa der Gesamtschule Kierspe zu einem gemeinsamen Frühstück. Gut gestärkt sollten sie in den anstrengenden Tag gehen. Barbara Hemicker hatte die Übersicht über alle Sammelbezirke und war „Herrscherin der Büchsen“, die sie an die Spendensammler ausgaben.

Die „Baumschubser“, Frauen wie Männer, die die Bäume entlang der Straßen aufsammelten und in die mitfahrenden Lastwagen warfen, bekamen einen Sammelplan mit ihrer Fahrtroute. In 22 Bezirke waren Kierspe und Rönsahl eingeteilt, wovon am Samstag fünf Routen zuerst unbesetzt blieben.

Der Landtagsabgeordneter Gordon Dudas war ebenfalls schon früh erschienen und hatte sich einer Sammelgruppe angeschlossen. Kurz nach 9 Uhr machten sich auch die letzten Fahrzeuge auf, um ihre Bezirke abzufahren. Während die ersten schon recht bald an der K 25 (Handweiser) ihre gesammelten Bäume ablieferten, brauchten andere mehr Zeit.

Die Bäume zu entzünden, war nun die Arbeit eines Fachmannes. Doch in diesem Jahr machte das Abbrennen der Bäume keine großen Probleme. Die Bäume waren allesamt sehr trocken und brannten wie Zunder.

Gegen Mittag gab es an der Mensa der Gesamtschule aus einer großen Gulaschkanone eine heiße Reitersuppe. 250 Portionen hatten die Helfer des Löschzuges aus Rönsahl gekocht.

Gegen 18.40 Uhr stand das Endergebnis fest. Die beste Sammelbüchse hatte Nadine Dörseln abgegeben, sie enthielt 518,99 Euro – alles in den Außenbezirken in Höhlen und Beerenburg gesammelt. Die zweitbeste Sammelbüchse konnte Robin Kaufmann mit 500,43 Euro abgeben und das drittbeste Ergebnis brachte Anica Würth mit 470,18 Euro mit.

Dankbar sind die Organisatoren für die Mithilfe der vielen freiwilligen Helfer, aber auch den 17 Firmen, die ihre Fahrzeuge kostenfrei zur Verfügung stellten.

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