Klein aber fein: Der Adventsbasar im Hammer

Die Potthucke des SGV schmeckte den Besuchern des Adventsbasars. -

Kierspe - Zum 20. Mal organisierte der Heimatverein am Wochenende seinen Adventsbasar im Schleiper Hammer. Zwischen Hämmern und Pressen hatten die Standbetreiber ihre ganz überwiegend selbstgefertigte Ware ausgebreitet, verkauften Deftiges und Süßes für den kleinen und großen Hunger.

Von Birgitta Negel-Täuber

Viele Aussteller sind jedes Jahr dabei, der kleine Markt im Industriedenkmal ist traditionell und gemütlich. Der Heimatverein betreute im Erdgeschoss gleich mehrere Stände. Heißer Holundersaft und Kartoffelsalat war wieder im Angebot, außerdem ein großer Stand mit Strickwaren, für den die Frauen das ganze Jahr über gearbeitet hatten.

Die Fräsmaschine war mit Strickmützen, Schals und Socken dekoriert, gleich daneben setzte Dagmar Uellner mit stylischer Winterdeko in Weiß und Silber einen Kontrapunkt. Der Förderkreis der Schanhollenschule versorgte mit einem Kuchenbüfett alle, die zum Nachmittagskaffee gekommen waren; schräg gegenüber bot der SGV Potthucke an. Für weihnachtliche Stimmung sorgten vor allem die beleuchteten kleinen und großen Schwibbögen und schön gestaltete Adventskränze.

Adventsbasar im Schleiper Hammer

Im Obergeschoss ging es ruhiger zu. Dort verkaufte Beate Hoppe leuchtend bunte Wolle zum Spinnen. Lucia Ernst hatte getöpferte Figuren für den Garten im Angebot, das Blaue Kreuz Kierspe Holzarbeiten. Türschilder, gezimmerte Futterhäuser, hölzerne Weihnachtsmänner und natürlich Kiersper Räuke in unterschiedlichen Größen konnten die Besucher käuflich erwerben. Ein echter Hingucker war der Stand der Klöppelgruppe des Heimatvereins. Fasziniert sahen die Besucher Ilse Schwarze bei der Arbeit zu, die beim Adventsbasar diese alte Textilkunst demonstrierte.

Auch filigraner Schmuck kann mit dieser Technik gefertigt werden. Die Klöppelgruppe hatte Broschen aus haardünnem Edelstahldraht im Angebot, die die Bewunderung der Besucher hervorriefen.

Das besondere Ambiente des Industriedenkmals trug auch diesmal wieder dazu bei, dass viele Besucher den Schleiper Hammer als Anlaufpunkt für einen kleinen Nachmittagsausflug nutzten. Immer wieder sah man sportlich gekleidete Menschen mit Walking-Stöcken Richtung Hammer streben. Sie schlugen gewissermaßen zwei Fliegen mit einer Klappe.

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