Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck

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Gerd Reppel, zweiter Vorsitzender des Vereins Haus und Grund Kierspe-Meinerzhagen, stellte seinen Vorstandskollegen die Pläne für den Volme-Freizeitpark vor.

Kierspe - Am Donnerstagabend fand eine Einwohnerversammlung zum Volme-Freizeitpark statt. Doch bevor die interessierten Kiersper ins Kreativzentrum an der Kölner Straße kamen, hatte Gerd Reppel seine Vorstandskollegen von dem Verein Haus und Grund eingeladen, um sie über das Projekt zu informieren.

Von Johannes Becker

„Das ist ein guter Anfang, aber es muss auch ein Anfang sein. Denn wir werden noch viel tun müssen, um die Attraktivität unserer Städte zu steigern und sie attraktiv für Neubürger zu machen“, erklärte Holmer Maack. Damit sprach der Immobilienfachmann seinen Vereinskollegen sicher aus dem Herzen. Denn allen ist bewusst, dass die Abwanderung aus dem ländlichen Raum dem Preisverlust der Immobilien Vorschub leistet. Das ist natürlich Thema in einem Verein, in dem 650 Mitglieder 2000 Immobilien ihr Eigen nennen – und dies nur in Kierspe und Meinerzhagen.

Die Begrüßung des Vorstandes und die Vorstellung des Gewinner-Entwurfs übernahm am Donnerstag Gerd Reppel, der sich als Mitglied des Stadtmarketingvereins und zweiter Vorsitzender des Vereins Haus und Grund Kierspe-Meinerzhagen mit den Planungen für den Park bereits intensiv beschäftigt hatte.

„Der Ortseingang vom Osten kommend, also im Grunde die ,Haustür’ Kierspes, bot bisher keinen schönen ersten und damit zählenden Eindruck, zusammen mit anderen negativen Erscheinungsbildern lud er nicht zum Verweilen, geschweige denn zum Umsiedeln ein. Doch mit dem neuen Park verschwindet nun ein Schandfleck in Kierspe, mitsamt der Altlasten, die dort im Boden schlummerten. Nach seiner Fertigstellung wird der Blick auf den Park dann sicher neugierig machen auf den Rest der Stadt“, formulierte es Reppel. Ergänzt von dem ersten Vorsitzenden Christoph Gebauer: „Unser Verein steht hinter den verschiedenen Projekten der Regionale in Meinerzhagen und Kierspe. Denn der Wert unserer Immobilien hängt ganz stark von dem gesamten Erscheinungsbild und der Attraktivität der Stadt ab.“ Doch auch er unterstrich, dass gerade das Wohnumfeld rund um den Park, aber auch die Geschäftsbereiche in diesem Gebiet eine deutliche Aufwertung erfahren würden, wenn der Park erst einmal fertiggestellt sei.

Thema des Zusammentreffens der Vorstandsmitglieder war aber auch das aufwendige Auswahlverfahren, aus dem der nun vorgestellte Entwurf als Sieger hervorging. Reppel betonte in diesem Zusammenhang aber auch noch einmal, dass dieser Plan sicher nicht eins zu eins umgesetzt würde, da das letzte Wort die Politiker hätten. „Entscheidend sind dann aber auch die tatsächlichen Kosten. Da kann es gut sein, dass noch etwas weggelassen werden muss, um den Park bezahlbar zu halten“, so Reppel.

Sehr zufrieden zeigte sich der zweite Vorsitzende aber von der grundsätzlichen Ausrichtung des Volme-Freizeitparks: „Alle Flächen sind leicht zu pflegen oder zu mähen, das hält die Kosten in den Folgejahren niedrig, ohne die Attraktivität des Parks für die Kiersper zu gefährden.“

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