Zunehmende Vernetzung mit anderen Kommunen

Auch nach der Wahl blieb beim Vorstand des Stadtmarketingvereins alles beim Alten. Die Vorsitzende Dagmar Schröder-Becker (Mitte), Schriftführer Gerd Reppel (Zweiter von rechts) und Beisitzerin Yvonne Heuel (Zweite von links) wurden wiedergewählt, zwei weitere Beisitzer in Abwesenheit. - Foto: Negel-Täuber

Kierspe - Der Stadtmarketingverein braucht mitunter einen langen Atem bei seinen Projekten, darüber berichtete bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend Geschäftsführerin Svenja Kelm.

Von Birgitta Negel-Täuber

Zunehmend vernetzt sich auch das Kiersper Stadtmarketing im Rahmen der Regionale mit den anderen Kommunen „Oben an der Volme“. Ein Ergebnis dieser Kooperation, der gemeinsame Flyer zu Veranstaltungen in der Region, lag auf den Tischen aus. Er soll auch in Zukunft vierteljährlich erscheinen.

Neue Ideen lieferte der Runde Tisch Willkommenskultur, an dem Svenja Kelm teilgenommen hatte. Die Ausbildungsbörse, die bislang von Kierspe und Meinerzhagen gemeinsam organisiert wurde, soll in diesem Jahr erstmals in einer Gemeinschaftsveranstaltung, zusammen mit der Stadt Halver und der Gemeinde Schalksmühle aufgehen. Die Kommunen wechseln sich als Ausrichter ab, in Kierspe wird sie also nur noch alle vier Jahre stattfinden. Als Erfolg wertete der Vorstand die Fußballgolfanlage, die am 8. August vergangenen Jahres mit einer kleinen Feier eröffnet wurde. Ihre Benutzung ist umsonst und ohne Einschränkungen jederzeit möglich. Sie werde gut angenommen, berichtete die Vorsitzende Dagmar Schröder-Becker, mit Beginn der warmen Jahreszeit solle noch einmal die Werbetrommel gerührt werden.

Zunehmend stärker frequentiert werde auch das Kreativquartier an der Kölner Straße. Der Stadtmarketingverein hatte dort sein alljährliches Unternehmerfrühstück ausgerichtet, der Raum könne auch von Firmen angemietet werden. Auskunft dazu geben Svenja Kelm und Regina Semeraro von der Stadtverwaltung. Dagegen wartet der Infopoint am Zentralen Busbahnhof noch auf seine Einweihung, bislang konnten nicht alle technischen Probleme beseitigt werden.

Michael Knabe berichtete vom Fortgang des Freifunk-Projekts, inzwischen wurden 49 der geplanten 50 Router installiert. In die geplante Freifunkstrecke entlang der Friedrich-Ebert-Straße und Kölner Straße sollen auch die Parkflächen der anliegenden Supermärkte und öffentliche Gebäude einbezogen werden, ebenso die Flüchtlingsunterkünfte. Dieses kostenfreie W-LAN sei „nicht wahnsinnig schnell, aber für Apps reicht es allemal“, meinte Knabe.

Den Kassenbericht für 2014 und den Haushaltsplan für das laufende Jahr legte Kassiererin Melanie Schmidt vor. Beide Berichte wiesen ein deutliches Minus aus, angesichts der gut gefüllten Kasse beunruhigte das aber niemanden, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei den sich anschließenden Wahlen wählte die Versammlung erneut die erste Vorsitzende Dagmar Schröder-Becker, Schriftführer Gerd Reppel und die Beisitzer Yvonne Heuel, Claus Hegewaldt und Dorette Vormann-Berg, die beiden letzteren in Abwesenheit. Als Kassenprüfer rückte Markus Eigner nach.

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