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Musikschule: Gebühren sollen stabil bleiben

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Von: Göran Isleib

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Gitarren stehen in einem Raum
Die Gebühren für die Musikschule Kierspe sollen auch im kommenden Jahr stabil bleiben. Dafür sprachen sich die Mitglieder des Hauptausschusses aus. © Johannes Becker

In Sachen Gebührenordnung für die Benutzung der Musikschule Volmetal bleibt alles, wie es ist, will heißen: Schülerinnen und Schüler – beziehungsweise deren Eltern – müssen für den Unterricht auch im kommenden Jahr nicht tiefer in die Tasche greifen. 

Kierspe - Der Hauptausschuss brachte dasin dieser Woche auf den Weg, nachdem man sich ausgiebig über das Thema ausgetauscht hatte. Angestoßen hatte die Diskussion Clemens Wieland (UWG). Er räumte zwar ein, dass die Musikschule sicherlich ein großer Luxus sei und auf freiwilliger Basis durch die Stadt angeboten würde. Aber ohne eine Mehrleistung einfach die Preise anzuheben, das dürfe nicht sein. Zwar folge die Stadt der rechtlichen Auflage der Änderung im Umsatzsteuergesetz. Rund 24 000 Euro nimmt die Stadt jährlich an Musikschulgebühren ein. Darauf müsse jetzt 19 Prozent Mehrwertsteuer gezahlt werden. Nach der Verwaltungsvorlage hätten diese Steuer an die Gebührenzahler weitergegeben werden sollen. Damit aber war nicht nur Clemens Wieland nicht einverstanden. Auch Monika Baukloh (SPD) warnte, dass sich Eltern das künftig vielleicht nicht mehr leisten könnten. Die rund 4500 Euro solle die Stadt aus dem Haushalt stemmen und nicht weitergeben, waren sich am Ende UWG, SPD und Grüne einig. Kerstin Rothstein (CDU) schlug vor, nur einen Teil weiterzugeben, während Armin Jung (FDP) beantragte, über die Jahre moderat gestaffelt die Preise anzuheben. Am Ende schloss sich der Ausschuss mit sechs Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und drei Enthaltungen dem UWG-Antrag an. Nun entscheidet der Rat am 29. November.

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