Ein Hauch von Zirkusluft in der Servatiusschule

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Am letzten Schultag war sogar ein „echter“ Schlangenbeschwörer aus dem fernen Orient gekommen. ▪

RÖNSAHL ▪ Mit einer Zirkusvorführung verabschiedeten sich die Schüler der Servatiusschule in die Ferien. Dafür hatten die kleinen Artisten erstaunliches einstudiert.

„Absolute Ruhe bitte, sonst klappt der Trick vielleicht nicht.“ Lehrerin Jutta Gillmann, die bei diesem Teil des kleinen Unterhaltungsprogramms Regie führt, hebt beschwörend die Hand in die Höhe. Sofort verstummt die Unterhaltung in den Reihen der Eltern und Großeltern, die am Freitagmorgen in die Turn- und Gemeinschaftshalle im Schulkomplex Vor dem Isern gekommen sind, um dort gemeinsam mit den Grundschülern der Servatiusschule die letzte Schulstunde vor den Osterferien zu erleben.

Auch die Kinder, die in den vorderen Reihen vor der improvisierten Bühne auf ihren aus den Klassenräumen mitgebrachten Stühlen sitzen oder zum Teil auch auf dem Turnhallenboden hocken, weil das Geschehen da vorne so spannend ist, folgen willig.

Schließlich sind alle gespannt darauf, ob der angekündigte Trick wirklich klappen kann. Jeweils ein Junge und ein Mädchen aus ihren Reihen sollen nämlich durch eine Postkarte kriechen, so hat es die Lehrerin angekündigt. „Unmöglich“, so hallt es durch die Halle, die sich – zumindest für diesen Teil des wieder einmal recht einfallsreich gestalteten Unterhaltungsprogramm zum Ferienauftakt – flugs in eine improvisierte Zirkusarena verwandelt hat. Doch: Unmöglich ist gar nichts, man muss nur fest daran glauben. So suggeriert das die Zirkusdirektorin. Und tatsächlich. Unter den staunenden Augen der kleinen wie auch der großen Zuschauer und dank des Einsatzes einer Schere verwandelt sich die kleine Postkarte in einen Rahmen, der größer und größer wird und schließlich tatsächlich ein müheloses Durchschlüpfen der Kinder ermöglicht. Geschafft !

Nun geht es Schlag auf Schlag weiter im munteren Zirkusprogramm, das ursprünglich nur als Pausenfüller gedacht ist. Kinder aus der Schuleingangsphase versuchen sich als kleine Akrobaten und balancieren mit bunten Schirmen in den Händen über eine Bank, andere erfreuen Mitschüler und Eltern mit einem Reigen bunter Flatterbänder. Sogar ein Schlangenbeschwörer aus dem fernen Orient hat sich nach Rönsahl verirrt und führt seine Kunststücke auf. Einradfahren und eine lebende Pyramide, gebildet aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 3-4, runden das Programm ab und sorgen für gute Stimmung für die nun beginnenden Osterferien. ▪ cr

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