Bürgerzentrum wegen Umbau bis 27. August geschlossen

Für fünf Wochen bleiben die Türen des Sozialen Bürgerzentrums geschlossen. Der Verein Hand in Hand nimmt in dieser Zeit einen finanziellen Kraftakt auf sich und möchte die dortigen Räume umgestalten. Foto: Meyer

Kierspe - Viel Arbeit und ein finanzieller Kraftakt im fünfstelligen Bereich kommen in den folgenden fünf Wochen auf den Verein Hand in Hand zu. Das angemietete Bürgerzentrum am Felderhof soll ab nächster Woche umgestaltet werden und bleibt deshalb bis Ende August geschlossen. So soll für das soziale, aber auch für ein mögliches kulturelles Angebot mehr Platz geschaffen werden.

Von Martin Meyer

„Wir hoffen, dass der Umbau in diesem Zeitraum über die Bühne geht“, sagt Hartmut Pieta, Vorstandsmitglied des Vereins Hand in Hand. Bis zur nächsten Lebensmittelausgabe am 27. August, bei der Essen an Kiersper Bürger mit niedrigem Einkommen verteilt wird, soll der Betrieb im Sozialen Bürgerzentrum wieder wie gewohnt laufen. Doch bis dahin stehen zahlreiche Umbaumaßnahmen auf dem Plan. Der Abstellraum im großen Saal soll zukünftig die Vorratskammer für die Lebensmittelausgabe beherbergen. „Dazu werden eine Leichtbauwand und eine Schiebetür eingebaut“, erklärt Pieta. Der bisherige Raum sei zu klein und die Besucher müssten teilweise im Flur oder sogar vor der Tür des Bürgerzentrums warten, so das Vorstandsmitglied. „Die Arbeit unserer Mitarbeiter wird so erleichtert und wir können mehr Gäste bedienen“, fügt Wolfgang Koll, Kassierer des Vereins hinzu.

Es kommt viel in Bewegung im Bürgerzentrum in den nächsten Wochen: Das Begegnungscafé zieht im Zuge der Umgestaltung vom kleinen in den großen Saal, und soll so mehr Platz für die wartenden Gäste der Lebensmittelausgabe bieten. „Zudem soll der Raum so gestaltet werden, dass weiterhin kleinere Veranstaltungen jeder Art dort möglich sind“, betont Hartmut Pieta. Den freigewordenen kleinen Saal soll nach den Plänen des Vereins die Kleiderkammer nutzen, da dort mehr Wandfläche für Kleiderregale zu Verfügung steht. Wo vorher Röcke, Schuhe und Hosen ihren Platz gefunden haben, soll zukünftig die Fundgrube ihre Waren präsentieren. „Eine deutliche Vergrößerung“, wie Pieta findet. In dem ehemaligen Vorratsraum wird bis Ende August die Kleiderannahme einziehen, die damit deutlich näher an der Kleiderkammer liegt. Und letztendlich wird der Verein in den so frei werdenden Räumen ein Büro und ein Lager einrichten.

„Es wird viel um- und abgebaut. Es müssen Wände gestrichen und Räume neu dekoriert werden. Wir werden dabei auch Anregungen unserer Mitarbeiter umsetzen“, meint Wolfgang Koll, der die Kosten für den Umbau noch nicht genau beziffern kann: „Es kommen ja immer neue Arbeiten dazu.“ Doch diese Kosten gehe man als Verein ein, um in Zukunft mehr Raum für neue Ideen im sozialen und kulturellen Bereich anbieten zu können.

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