Halloween bei der Awo

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Im Kindergarten der Awo-Familienbildungsstätte herrschte Grusel-Atmosphäre. ▪

KIERSPE ▪ Vor mehr als 460 Jahren starb Martin Luther. Und zu Lebzeiten hat er an die Domtür zu Wittenberg seine 95 Thesen angeschlagen. Das soll am Tag vor Allerheiligen 1517 gewesen sein. Grund genug, für die evangelischen Christen am 31. Oktober den Reformationstag und damit ihrem Kirchengründer zu danken. Längst hat aber Halloween vor allem bei den Jüngeren dieses Fest verdrängt. Angeblich auf ein heidnisches Fest aus der Vorchristenheit bezieht sich diese „Feier“. Soch auch im Kindergarten der Awo-Familienbildungsstätte am Haunerbusch.

Gruselige Skelette, fiese Spinnen und Kürbisse mit ausgeschnittenen Fratzen erwarteten die Mädchen und Jungen des Awo-Familienzentrums Haunerbusch am Montagnachmittag. Der Elternbeirat der Kindertagesstädte hat mit der Unterstützung der Awo ein Halloweenfest organisiert, das ganz nach dem amerikanischen Vorbild gestaltet war. Die Räume des Kindergartens waren in schummriges Licht gehüllt und die Kinder, verkleidet als kleine Hexen, Skelette, Piraten und Geister, spukten durch das Gebäude.

Zu Beginn hatten die Mädchen und Jungen die Möglichkeit, kleine Halloweentüten zu basteln, die sie mit bunten Kürbisstickern und schaurigen Motiven verzieren durften. Die Tüten kamen dann an insgesamt sechs Spielstationen zum Einsatz. Denn immer, wenn die Kinder die Aufgabe an den einzelnen Station erfolgreich absolvierten, erhielten sie ein kleines Päckchen mit Süßigkeiten.

In einem verdunkelten Raum errieten die Kinder durch Tasten verschiedene Gegenstände, da waren die Kleinen mit viel Spaß bei der Sache. Desweiteren gab es unter anderem einen Kürbislauf, bei dem es darum ging, einen kleinen Kürbis so gut wie möglich auf einem Löffel zu transportieren sowie ein Geisterbowling, dessen Kegel aus kleinen Gespenstern bestanden.

Als besonderes Highlight galt unter den Kindern aber das Gesichterschminken. So liefen bereits nach kurzer Zeit Hexen, Piraten, Skelette und Zauberer mit Spinnenweben und anderen schaurigen Motiven im Gesicht durch den Raum.

Von Bernadett Jung

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