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Die Gesamtschule stellt sich vor

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Von: Johannes Becker

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Petra Menges zeigte an praktischen Beispielen, was in einer Bläserklasse unterrichtet wird.
Petra Menges zeigte an praktischen Beispielen, was in einer Bläserklasse unterrichtet wird. © Gertrud Goldbach

Normalerweise herrscht an einem Wochenende in der Kiersper Gesamtschule Ruhe, nicht aber am vergangenen Samstag. Viele Erwachsene wuselten von Klassenzimmer zu Klassenzimmer, begleitet von ihren Kindern aber auch jeweils einer Lehrerin oder eines Lehrers. Die Gesamtschule Kierspe hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen, an dem sich Kinder und Eltern über die Lernmöglichkeiten an der Gesamtschule informieren konnten. Das wird auch Zeit, denn bald müssen sie sich entscheiden, auf welche Schulform die Kinder nach der vierten Klasse wechseln sollen.

Kierspe - „Wir bieten den Eltern und Kindern einen geführten zweistündigen Rundgang durch die Schule an, bei dem sie an ausgewählten Unterrichtsangeboten mitmachen und auch das Gebäude kennenlernen können“, informierte die Abteilungsleiterin der Klassen 5/6 Astrid Hettesheimer. „Das Angebot zeigen wir auch in Form von Ausstellungen, durchgeführt von Lehrern und teilweise auch von Schülern.“ Dieser Rundgang sollte einen ersten Eindruck geben.

Zur Auswahl stehen den Schülern sieben Schwerpunktklassen, die da sind Digitale Medien, Kreativität, Bläser, Naturwissenschaft, MINT mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, Sport, Geschichte und Geschichten. Neu hinzu kommt im neuen Schuljahr die Europaklasse bilingual. „In den Schwerpunktklassen herrscht kein Notendruck, es werden keine Klassenarbeiten geschrieben“, so Astrid Hettesheimer.

Die spannende Welt der Mathematik: Ein Schüler erklärte mit einem Würfel wie Mathematik funktioniert.
Die spannende Welt der Mathematik: Ein Schüler erklärte mit einem Würfel wie Mathematik funktioniert. © Gertrud Goldbach

In kleinen Gruppen erkundeten die Kinder und ihre Eltern die Unterrichtsräume. In einigen warteten schon Schüler, um die eigenen Schwerpunktklassen vorzustellen. So brachte in der MINT-Klasse ein Schüler anhand eines Würfels den künftigen Mitschülern die Mathematik näher. In der Klasse Kreativität erklärte Lehrerin Andrea Wermekes gerade einem Schüler, wie aus einer Milchtüte ein Futterhaus für Vögel werden kann. Ein paar Türen weiter zeigte Petra Menges an praktischen Beispielen, was in einer Bläserklasse unterrichtet wird. Während die Kinder am praktischen Unterricht teilnahmen, wurden die Eltern in einem Nachbarraum über das Wesentliche der einzelnen Schwerpunktklassen informiert.

„Wir wissen jetzt schon, dass wir nur sechs Klassen bilden werden. Es kann sein, dass wir auch Kinder ablehnen müssen“, informierte Astrid Hettesheimer. „Bei der Auswahl der Schüler werden wir keine Unterschiede machen zwischen den verschiedenen Orten, auch ist die Reihenfolge der Anmeldung nicht maßgeblich“, so Astrid Hettesheimer. Ein zusätzlicher Informationsabend nur für Eltern wird am 15. Dezember ab 19 Uhr stattfinden.

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