Grundschüler besuchen die Feuerwehr

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Ganz wie die Großen: Die Kinder der Pestalozzischule fühlten sich mit den großen Jacken und Helmen wie echte Feuerwehrmänner. ▪

KIERSPE ▪ Was tun, wenn’s bennt? Die Kinder der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Pestalozzischule wissen jetzt, wie sie im Notfall reagieren sollen.

Am Donnerstag waren sie im Rahmen des Ferienspaßes zusammen mit der OGS-Mitarbeiterin Anita Kwiatkowski zu Gast im Kiersper Feuerwehrgerätehaus.

Anhand des neuen „Rauchhauses“, das es übrigens erst seit Anfang des Jahres gibt, klärten die Unterbrandmeister Dirk Drosdowski und Michael Wern die Grundschüler in Sachen Brandschutz auf. „Wir können mit kleinen Rauchgeneratoren von Modelleisenbahnen einen Brand simulieren“, sagte Drosdowski. Und tatsächlich: In Windeseile zog sich der dichte Qualm durch Kinderzimmer, Küche, Wohnzimmer und Schlafzimmer im Miniformat, bis hin zum Dachboden. Dort löste er dann den Rauchmelder aus. Und was nun tun? „Auf jeden Fall die Tür zu machen“, erklärte Michael Wern. Dann könne nämlich auch kein Qualm eindringen. Der sei bei Bränden übrigens am häufigsten die Todesursache.

Die Blauröcke fragten aber auch den Wissensstand der Grundschüler ab. Zum Beispiel, welche Notfallnummern es gibt oder wie sich die Kinder bemerkbar machen können. Die Feuerwehrmänner zeigten sich zufrieden, fast alle Kinder wussten gut Bescheid.

Natürlich stand neben so viel Theorie auch Praxis auf dem Programm: Um sich einmal wie ein Feuerwehrmann fühlen zu können, schlüpften die Kinder in die großen Schutzjacken und stülpten sich die nicht weniger großen Helme über. So gut ausgestattet besichtigten sie dann das Kiersper Feuerwehrgerätehaus. Michael Wern zeigte den Grundschülern, wie ein Feuerwehrauto von innen aussieht. Dass es dort jede Menge Steckdosen, Lichter, Anschlüsse und Werkzeug gibt. Und wofür das da ist. Die Mini-Blauröcke staunten nicht schlecht und zögerten nicht, die Brand-Experten mit einer Menge Fragen zu löchern. ▪ lima

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