Kriminalpolizei ermittelte

An der Währ: Verdacht auf Giftköder

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An der Straße „An der Währ“ wurden in der vergangenen Woche verdächtige Fleischstücke gefunden.

Kierspe - Eine Anwohnerin der Straße „An der Währ“ verständigte am Montag, 12. Dezember, die Polizei, da sie blutige Fleischklumpen in ihrem Vorgarten gefunden hatte. Sie vermutete, dass es sich dabei um Giftköder handeln könnte. Daraufhin nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen auf.

Der Verdacht der Frau wurde zwar nicht bestätigt, dennoch veröffentlichte die Stadt Kierspe am Mittwoch, 21. Dezember, auf ihrer Internetseite und über das soziale Netzwerk Facebook einen Hinweis zu dem vermeintlichen Gift-Köderfund und forderte die Bürger zur Wachsamkeit auf.

„Seitens der Polizei wurde das Fleisch nicht weiter untersucht“, erklärt eine Pressesprecherin der Polizei auf Anfrage der MZ. Man habe sich mit dem Ordnungsamt der Stadt Kierspe abgesprochen, da es keine weiteren Hinweise vor und nach der Meldung der Bürgerin auf giftige oder anderweitig gefährliche Funde gegeben habe und zudem keine Tiere geschädigt wurden, heißt es weiter.

„Funde von Giftködern kommen im Kiersper Stadtgebiet sehr selten vor“, sagt Oliver Knuf, Sachgebietsleiter Ordnung und Umwelt, gegenüber unserer Zeitung. Der Grund für das späte Informieren der Bürger: Man sei auch erst am Montag, 19. Dezember, zu der Sache durch die Polizei in Kenntnis gesetzt worden, erklärt Knuf. Zudem habe man keine Panik unter den Hundebesitzerin verbreiten und die Untersuchungsergebnisse abwarten wollen.

Auch wenn der Verdacht der Anwohnerin nicht bestätigt wurde, wolle man die Bürger auffordern, „Augen und Ohren offen zu halten“, so Knuf. Da weitere Funde nicht auszuschließen seien, sollten Kiersper, die verdächtige Fleischstücke oder Ähnliches finden, den zuständigen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Sebastian Laatsch unter der Rufnummer 02359/661138 oder die Polizei verständigen.

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