Gewerbesteuer doch höher als erst erwartet

Der städtische Beigeordnete und Kämmerer informierte gestern im Hauptausschuss über eine erfreuliche Entwicklung.

KIERSPE ▪ „Sämtliche im Haushaltsplan veranschlagten Maßnahmen können umgesetzt werden, wobei jedoch auch weiterhin eine kritische Betrachtung in Zusammenarbeit mit den Sachgebieten vorgenommen wird“, freute sich der städtische Beigeordnete und Kämmerer Olaf Stelse gestern im Hauptausschuss eröffnen zu können.

Wie er bereits in der letzten Sitzung erläutert hatte, befindet sich die Stadt in der vorläufigen Haushaltsführung und steht diesbezüglich in Kontakt mit der Kommunalaufsicht beim Märkischen Kreis. Ganz aktuell mit Schreiben vom 28. Juni habe diese jetzt den Kreditrahmen für das Haushaltsjahr 2010 genehmigt. Die Genehmigung sei mit der Maßgabe erteilt, dass die Kreditaufnahme für die in der Investitionsdringlichkeitsliste 2010 aufgeführten rentierlichen Maßnahmen erfolge. Der Kreditbedarf im un- beziehungsweise teilrentierlichen Bereich sei durch investive Einzahlungen abgedeckt.

Kreditbedarf wie

vorgesehen bewilligt

Die in der Haushaltssatzung festgesetzten Steuersätze für die Gemeindesteuern und auch der Höchstbetrag der Kredite, die zur Liquiditätssicherung in Höhe von 20 Millionen Euro in Anspruch genommen werden dürfen, sind Grundlage für dieses Haushaltsjahr“, erläuterte Stelse im Rathaus weiter.

Die Haushaltsplangespräche im Hause beginnen schon in der kommenden Woche, damit der Forderung auf Anzeige der Haushaltssatzung 2011 gegenüber der Kommunalaufsicht Ende November nachgekommen werden kann.

Unerwartet positiv entwickeln sich zumindest schon einmal die Gewerbesteuereinnahmen: Derzeit beläuft sich das Anordnungssoll auf rund 3,4 Millionen Euro bei einem geplanten Ansatz von insgesamt 2,8 Millionen Euro. Für Juli, ergänzte Stelse, sei darüber hinaus ein weiterer Zahlungseingang in Höhe von rund 700 000 Euro avisiert, so dass der ursprüngliche Ansatz, zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt, um 1,3 Millionen Euro überschritten werde. Bleibe zu hoffen, dass sich das Ergebnis festigen und nicht durch Einbrüche an anderer Stelle aufgezehrt werde, ging er kurz noch auf mögliche Risiken ein. ▪ rh

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare