Hammerwiesen: "Ernsthafter Interessent"

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Noch gehört die Fläche im Gewerbegebiet Hammerwiesen dem Hagener Autohaus Jürgens.

Kierspe - Über Jahre führte die Brücke von der Bundesstraße 54 über die Volme ins Nichts. Die 25 000 Quadratmeter Gewerbeflächen im Gebiet Hammerwiesen in Kierspe lagen brach.

Seit einigen Tagen ist dort das Autowaschzentrum Belmonte eröffnet – und vielleicht findet sich auch für die noch freien etwa 20 000 Quadratmeter schon in Kürze ein Käufer.

"Unternehmen aus der unmittelbaren Umgebung"

„Es gibt jedenfalls einen ganz ernsthaften Interessenten, für den ich gerade eine Planung für das Grundstück mache“, sagt Bernhard Schölzel, Geschäftsführer der Bauplanungsgesellschaft SKV. Um welches Unternehmen es sich handelt, möchte Schölzel allerdings nicht verraten. „Nur so viel: Es ist ein Unternehmen aus der unmittelbaren Umgebung, für das dieses Grundstück wirklich perfekt wäre“, so der SKV-Geschäftsführer.

Gelände gehört der Firma Jürgens

Die komplette noch freie Fläche im Gewerbegebiet Hammerwiesen zwischen den Gleisen der Volmetalbahn im oberen Bereich und den Flussauen im unteren Bereich gehört seit etwa zehn Jahren der Firma Jürgens aus Hagen, die dort seinerzeit ein Mercedes-Autohaus errichten wollte, dann aber aus verschiedenen Gründen von der Umsetzung absah. Seitdem gelang es Jürgens nicht, das Grundstück wieder zu verkaufen.

Keine Aussage zum Stand der Verhandlungen

Lose Gespräche habe es in der Vergangenheit immer mal wieder gegeben, sagte Jürgens-Geschäftsführer Frank Döhring der MZ Anfang Mai und hoffte „im Zuge der Arbeiten rund um das Autowaschzentrum auf neue Interessenten“. Zum aktuellen Stand der Verhandlungen gab es von Döhring auf eine Anfrage unserer Zeitung keine Antwort.

Baustart vielleicht noch 2015

SKV-Geschäftsführer Schölzel zeigt sich deutlich auskunftsfreudiger. Verliefe alles wie geplant, könne mit den Arbeiten für die Ansiedlung des Betriebes eventuell noch in diesem Jahr begonnen werden. Komplett bebaut werden kann das Grundstück nicht. Durch die Hanglage und der Nähe zur Volme bleiben rund 10 000 Quadratmeter übrig. Um dort eine ebene Fläche zu bekommen, müsste allerdings zunächst einiges an Erdmaterial bewegt werden.

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