Rund 800 Fahrzeuge zu schnell

Mit 106 km/h über die Kölner Straße

Radarkontrollen in Kierspe und Halver
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An drei Stellen in Kierspe und Halver führte die Polizei Geschwindigkeitsmessungen durch.

An drei Standorten hat der Verkehrsdienst der Polizei am vergangenen Freitag von 14.30 bis 19.20 Uhr in Kierspe und Halver „geblitzt“ – mit dem Ergebnis, dass rund 800 Autofahrer zu schnell waren.

Kierspe/Halver - Dabei wurde das Tempo von 2401 Fahrzeugen (davon 42 Kräder) auf der L 528 in Schnörrenbach mit einer mobilen Messanlage in beide Richtungen kontrolliert. 413 Fahrzeugführer (davon neun Motorräder) kassierten ein Knöllchen, 37 erhalten ein Bußgeld. Spitzenreiter war ein Pkw mit MK-Kennung, der bei erlaubten 60 km/h mit 108 km/h geblitzt wurde. Zum Bußgeld kommt noch ein Punkt in Flensburg und ein Monat Fahrverbot. Ein 23-jähriger Meinerzhagener fuhr nicht nur zu schnell, er hatte auch keinen Führerschein – den habe er noch nie besessen. Zudem gab es Anzeichen eines Drogenkonsums, daher wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

Zwei Monate Fahrverbot

Zweite Messstelle war die Kölner Straße, die von 1500 Fahrzeugen (davon 50 Kräder) passiert wurde. 166 Verkehrsteilnehmer (ein Motorradfahrer) hatten es zu eilig. Für 158 Fahrer gab es Verwarngelder, für acht Anzeigen. Rekordhalter war ein Pkw mit MK-Kennzeichen, der 106 km/h statt 50 km/h fuhr. Die Konsequenz: 280 Euro Geldbuße, zwei Punkte in Flensburg und zwei Monate Fahrverbot.

Messstelle auch in Halver

Ebenfalls auf der L 528, aber in Halver, wurde die Geschwindigkeit von 2801 Fahrzeugen (73 Zweiräder) überprüft. Dort musste die Polizei 176 Knöllchen verteilen – zwei an Motorradfahrer – und fünf Anzeigen schreiben. Ein 38-jähriger Kiersper fiel besonders auf: Es stellte sich heraus, dass der Fahrer die Drossel aus seinem Roller entfernt hatte. Dadurch fuhr dieser nun etwa 80 km/h statt der erlaubten 25 km/h. Deshalb reichte die Mofa-Prüfbescheinigung für den Betrieb des Rollers – der sichergestellt wurde – nicht mehr aus. Ein Drogenvortest fiel beim Kiersper ebenfalls positiv aus, daher wurde eine Blutprobe fällig.

Ebenso fielen fünf Autofahrer auf, die während der Fahrt ihr Handy nutzten, eine manipulierte Auspuffanlage eines Krads war zu laut. Es gab außerdem zwei Anzeigen, weil Fahrtenschreiber beziehungsweise Fahrtenkontrollblatt fehlten und ein Lkw-Fahrer hatte ein Verwarnungsgeld zu zahlen, weil sein Lastwagen überladen war.

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