Präsente aus Kierspe - Geschenkte Heimatliebe

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Ansprechpartnerinnen für Kiersper Präsente – von der Müslischale über den USB-Stick bis hin zur rot-weißen Fahne – sind im Rathaus Regina Semeraro (rechts) und Svenja Stegmann.

Kierspe - Früher, vor 20 Jahren, waren es Zinnteller und -becher, auf denen der Rauk oder das Stadtwappen prangten. Aber das Angebot, dass die Stadt und ihr Marketingverein allen machen, die ein Kiersper Erinnerungspräsent möchten, hat sich längst gewandelt.

Es ist viel moderner und deutlich gebrauchsfähiger geworden. Es reicht vom Kugelschreiber, dem günstigsten Präsentangebot, über Tassen, Bierseidel, Müslischale und Schlüsselanhänger bis hin zum 8 Gigabyte großen USB-Stick.

All die Geschenkartikel, die Regina Semeraro und Svenja Stegmann im Rathaus zum Verkauf anbieten, haben eins gemeinsam: Sie tragen entweder den Schriftzug „Stadt Kierspe“ oder KI, das Stadtwappen oder den Rauk – der Rabe ist Teil des Wappens. Das gilt natürlich nicht nur für die Kühlschrank-Magneten und Anstecker (Pins), sondern ebenfalls für den Regenschirm, die Bakelitdose, den Kaffeebecher oder das Babylätzchen, für das der Stadtmarketingverein gesorgt hat – und die ebenfalls im Rathaus zu haben sind.

Angeboten werden neben Tassen, Pins, Müslischalen, Kugelschreiber und USB-Sticks auch eine Reihe von Büchern und Broschüren.

Und eine Nachfrage ist durchaus vorhanden, wissen Svenja Stegmann und Regina Semeraro zu berichten, insbesondere wenn ein Schüleraustausch läuft, vor Schützenfesten und Weihnachten. Aber auch zwischendurch würden immer wieder mal Bürger kommen, um sich ein Präsent der Stadt zu holen, das sie dann in den Urlaub mitnehmen und es dort an Verwandte, Bekannte oder Freunde verschenken – damit die ein bleibende Erinnerung an Kierspe haben.

Zwar gibt es auch noch einige Zinnbecher, auf denen das Forum der Gesamtschule und das alte Amtshaus sowie das Wappen verewigt sind, doch die werden sehr selten nachgefragt. Heute sind es mehr die Becher und die relativ neue Müslischale, die am meisten nachgefragt werden. Wer möchte, kann sich auch eine 80 mal 120 Zentimeter große rot-weiße Fahne mit dem Kiersper Stadtwappen zulegen. Die werde aber offensichtlich wegen ihres Preises sehr selten nachgefragt.

„Einen bleibenden Kiersper Eindruck“ kann man auch mit verschiedenen Schlüsselanhängern hinterlassen.

Ebenfalls noch zu haben ist die CD mit den Stadtsongs, die der Stadtmarketingverein vor einigen Jahren zusammengestellt hat. Einen Überblick können sich Interessierte im Internet verschaffen, denn auf www.kierspe.de gibt es unter „Leben in Kierspe“ den Button „Kiersper Präsente. Dort sind dann auch Bücher wie „Hiarkelmai“ von Fritz Linde oder Archivbilder und Broschüren wie „Radrouten durch den Märkischen Kreis“ zu finden.

Natürlich gibt es im Rathaus auch einen Stadtplan und eine Info-Broschüre von Kierspe. An einer neuen Wanderkarte wird derzeit gearbeitet, sie entsteht in Zusammenarbeit mit Meinerzhagen, Halver, Schalksmühle (die Kommunen von Oben an der Volme) und Lüdenscheid und soll noch in diesem Jahr erscheinen, so Semeraro und Stegmann.

Neben verschiedenen anderen Tourismus-Prospekten gibt es natürlich auch noch den Rauk-Aufkleber „Adjüs Welt, iek go no Keispe“. Gern genommen würden zudem die Kierspe- und die Sauerland-Aufkleber – letzteren gibt es auch in weißer Schrift. So kann nicht nur am Autoschlüssel ein Kierspe-Anhänger baumeln, sondern am Autoheck auch ein Rauk kleben.

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