Im Frühjahr Startschuss für den zweiten Bauabschnitt

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Zeigen sich mit der Gesamtentwicklung des Baugebiets sehr zufrieden: Martin Höhn, Klaus Müller und Reiner Schwarz (von links).

Kierspe - „Das ist alles schneller gegangen, als wir erwartet haben“, zeigen sich Klaus Müller und Reiner Schwarz, die Geschäftsführer der Grundstück- und Gewerbeentwicklung Kierspe GmbH, sowie Aufsichtsratsvorsitzender Martin Höhn sehr zufrieden mit dem Verlauf der Vermarktung der Grundstücke im Baugebiet „Östlich Rathaus“.

Vor rund sechs Jahren hatte die Gesellschaft, deren Träger die Stadt Kierspe, die Stadtwerke Kierspe und die Mark-E sind, mit der Vermarktung der insgesamt 33 Bauplätze im ersten Bauabschnitt des Wohnbaugebiets „Östlich Rathaus“ begonnen. 25 Grundstücke, so kann Klaus Müller berichten, sind verkauft. Davon wiederum sind 20 Flächen bebaut – mit 18 Einfamilienhäusern, einem Mehrfamilienhaus und der Seniorenresidenz.

Die Erschließung des Wohngebiets erfolgt über den Kreisverkehr am Haunerbusch und dann weiter über die Montigny-Allee, die Tal- und die Bergstraße sowie über die Stichstraße „Ebbeblick“. Sieben Grundstücke, die sich im Privateigentum befinden, sind noch zu haben. Eine Fläche, darauf weist der Geschäftsführer hin, sei optioniert und damit derzeit blockiert.

Im Gebiet zwischen Haunerbusch, Rathaus und Bordinghauser Weg würden mittlerweile 145 Menschen leben, davon 61 in der Seniorenresidenz. Diese Zahlen weise die Einwohnerstatistik zum 31. Dezember 2016 aus. Das zeige, dass der Bedarf vorhanden und dass es eine richtige politische Entscheidung gewesen sei, Östlich Rathaus auszuweisen, betonen Schwarz und Müller. Denn es gehe darum, „die Leute hier zu halten“.

Das wäre beispielsweise durch Schließung von Baulücken oder Verkauf von Altgebäuden nur sehr schwierig zu erreichen, meinen die beiden Geschäftsführer. Es gebe zwar einen Bestand an alten Häusern, doch die, so Reiner Schwarz, seien unverkäuflich. Es wäre günstiger – besondern mit Blick auf die aktuell niedrigen Baufinanzierungszinsen – neu zu bauen als Altgebäude zu sanieren oder umzubauen.

Aus diesem Grund soll in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt in Angriff genommen werden: Der Bebauungsplan steht, an der Ausschreibung für die Erschließung werde derzeit gearbeitet. Die Geschäftsführer der Grundstücks- und Gewerbeentwicklung Kierspe GmbH gehen davon aus, dass Ende April oder Anfang Mai mit der Verlegung der Versorgungsleitungen und dem Bau der Straßen begonnen werden kann. Die Straße Ebbeblick und Montigny-Allee werden verlängert, letztere erhält eine Stichstraße in Richtung Bordinghausen und auch an der Talstraße wird es eine Stichstraße geben – die bislang noch keine Namen haben.

Für die 28 bis 30 Grundstücke mit einem Größenzuschnitt von 550 bis 600 Quadratmetern gebe es bereits 15 Interessenten. Schwarz und Müller wissen natürlich, dass Interesse nicht gleichzusetzen ist mit einem Kauf und einer Bebauung. Gleichwohl zeigen sie sich zuversichtlich, die Bauplätze, die sich alle im Besitz der Stadt und der Gesellschaft befinden, in den kommenden fünf Jahren vermarkten zu können. Zumal man sehr flexibel im Zuschnitt der Flächen sei: Wenn jemand ein größeres Grundstück haben möchte und dies die Lage zulasse, werde man es möglich machen.

Im Übrigen ist auch das Thema „erforderliche Ausgleichsmaßnahmen“ geregelt: Für den Eingriff in die Natur sowie das Roden eines Fichtenbestandes zu Beginn der Erschließungsmaßnahmen wird Laubholz auf zwei Flächen mit einer Gesamtgröße von 1,3 Hektar angepflanzt. Hinzu kommen die Grünflächen im Wohnbaugebiet selbst.

Fest steht zudem, dass im zweiten Bauabschnitt von Östlich Rathaus ausschließlich zweigeschossige Häuser mit einer Wohneinheit gebaut werden dürfen. Und dies voraussichtlich schon ab Sommer dieses Jahres, „mitten in der Stadt“, wo man Rathaus und Einkaufszentrum fußläufig erreicht.

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