Nach fast zwei Jahrzehnten: Neuer Geschäftsführer beim ASV Kierspe

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Der Vorstand des ASV um den neuen Geschäftsführer Marcus Hampel (vordere Reihe, Zweiter von links).

Im März 2019 fand die letzte Generalversammlung der ASV-Schützen statt. Nach der langen Corona-Zwangspause freute sich der erste Vorsitzende Peter Schrade, endlich wieder seinen Platz am Rednerpult in einem gut gefüllten Schießzentrum einnehmen zu können.

Kierspe – Sein Rückblick auf die letztjährigen Aktivitäten fiel dabei aber erwartungsgemäß bescheiden aus. Nicht einmal eine Bilanz zum Schützenfest konnte gezogen werden. Auch das fiel der Pandemie zum Opfer. Corona bestimmte das Vereinsleben.

StadtKierspe
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl 16.089 (Stand: 31.12.2019)

Bedingt durch den lang anhaltenden Dornröschenschlaf, in dem sich das Vereinsleben befand, kam es auch zu zwei kuriosen Entwicklungen: Zum einen regiert die amtierende Königin Ilka Krause jetzt bereits das dritte Jahr in Folge, zum anderen mussten bei der Generalversammlung am Freitag alle Positionen neu gewählt werden, weil niemand ungewählt länger als zwei Jahre sein Amt bekleiden darf.

Erwartungsgemäß wurde der 1. Vorsitzende erneut für zwei Jahre in seinem Amt bestätigt. Auch Mark Glashörster wurde als 2. Vorsitzender wiedergewählt.

Nach fast zwei Jahrzehnten: Neuer Geschäftsführer beim ASV Kierspe

Nach rund zwei Jahrzehnten als 1. Geschäftsführer wollte Olaf Hohage jedoch sein Amt an einen jüngeren Schützen weitergeben. Nachdem Marcus Hampel einstimmig als Nachfolger gewählt wurde, tauschte der scheidende Geschäftsführer nach einer Umarmung auch sofort seinen Platz am Vorstandstisch mit ihm. Auch die 2. Geschäftsführerin und Schriftführerin Dagmar Stork gab ihr Amt an ihren frisch gewählten Nachfolger Chris Werthmann weiter, steht aber in beratender Position weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Franz Josef Ruthmann bleibt weiterhin 1. Schatzmeister, während sein Stellvertreter, Mark Glashörster, seinen Platz an Maurice Lüttringhaus weitergibt.

Ein weiteres „heißes Eisen“ ist für die ASV-Mitglieder das Schützenfest. „Für das Schützenfest 2022 gibt es noch keine konkreten Planungen“, gab Peter Schrade bekannt. Als Termin wurde aber bereits das letzte Augustwochenende ins Auge gefasst. Die an zwei Wochenenden stattfindenden Feierlichkeiten würde der Vorstand jedoch gerne auf ein Wochenende komprimieren. Austragungsort könnte dann das Schießzentrum sein, das noch mit einem großen Zelt erweitert werden könnte.

Platz für das Zelt gäbe es hinter dem Haus genug. Dadurch würden allerdings auch die benötigten Parkplätze wegfallen. „Das wird kein Problem sein“, versicherte jedoch der neue Geschäftsführer Markus Hampel. Wenn alle nahegelegenen Parkmöglichkeiten belegt sind, würde das Fachmarktzentrum am Wildenkuhlen noch ausreichend Plätze anbieten können. Für das Herrichten der Umlagen müsste allerdings noch einiges an Geld und Eigenleistung investiert werden. Finanziell wurde der Schützenverein vor Kurzem mit einer hilfreichen Finanzspritze bedacht. Durch Förderprogramme flossen 44 000 Euro in die Vereinskasse. Die Mauer zum Kleinkaliber-Schießstand, das Dach und der Bogenschießplatz sollen davon profitieren. Letzterer steht bereits kurz vor der Fertigstellung. „Sobald die Ausbildung unserer Schießleitung abgeschlossen ist, werden wir in die Werbung gehen und den neuen Bogenschießstand einweihen“, blickt Vorsitzende Peter Schrade erwartungsvoll nach vorne. Das könnte ohne weitere pandemiebedingte Verzögerungen bereits Ende September der Fall sein.

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