Gesamtschule lädt zur Europawoche ein

Kinder aus drei Kiersper Grundschulen waren zu Gast an der Gesamtschule. Schulleiter Johannes Heintges und Sportlehrerin Simone Simone Mienack-Löffler haben sie zur Europawoche eingeladen.

Kierspe - Der Begriff „Solidarität“ steht für den Zusammenhalt von Gleichgesinnten und trifft in der Gesamtschule Kierspe auf offene Ohren. „Wir wollen jede Gelegenheit nutzen, um diesen Gedanken zu stützen und zu fördern“, sagt Schulleiter Johannes Heintges. Deshalb steht in dieser Woche an der Schule alles im Zeichen der Europäischen Gemeinschaft.

von Martin Meyer

Seit 1994 richten die Länder gemeinsam mit der Bundesregierung, der EU-Kommission und dem EU-Parlament jährlich die Europawoche aus. Das Ziel dieser Aktion: Der europäische Gedanke soll gefördert werden und in den Schulen den jüngeren Menschen näher gebracht werden. Bis Sonntag beteiligt sich die Gesamtschule an dieser Aktion. „Es ist für mich selbstverständlich, dass Europa in Zeiten einer globalisierten Welt auch bei uns im Vordergund steht. Die Kinder sollen etwas über ihre Nachbarn lernen“, so der Rektor.

Im Unterricht der Gesellschaftslehre ist Europa ein wichtiges Thema an der Schule. Während es dort um Institutionen, geografische, historische und politische Aspekte geht, sollen sich die Schüler in der Europawoche dem Thema auf andere Arten und Weisen nähren. Es wurde gebastelt, gekocht sowie Gedichte und Lieder vorgetragen. Doch auch Bewegung kam mit ins Spiel. Am Mittwoch fand auf dem Schulhof ein „Europa-Sportfest“ stand. Die Lehrerin für Gesellschaftslehre, Geografie und Sport Simone Mienack-Löffler: „Unter dem Motto ‘Dabei sein ist alles’ wollen wir auch einen sportlichen Gedanken in die Europawoche einbringen und die Kinder bewegen.“

Hierzu hat die Pädagogin Schüler der Servatius-, der Pestalozzi- und der Freien Grundschule eingeladen. Rund 100 Kinder tobten sich an zehn Stationen mit unterschiedlichen Spielen aus. „Wir haben auch Elemente aus der Leichtathletik eingebaut, die auch ohne Sportzeug zu absolvieren sind“, meint Simone Mienack-Löffler. Die Grundschüler konnten sich unter anderem beim Staffellauf, Kegeln, Tischtennis und Standweitsprung beweisen.

Doch nicht nur in dieser Woche setzt die Schule ein Zeichen in Sachen Solidarität. Neben Profilklassen mit dem Schwerpunkt „Europa“ steht die Schule auch in einem ständigen Austausch mit Schulen in Montigny-le-Bretonneux und Denton sowie zukünftig auch in Athen. „Wir haben auch viele zweisprachige Lehrer und Kinder mit Migrationshintergrund. Europa ist bei uns jeden Tag ein Thema“, sagt Schulleiter Johannes Heintges.

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