Gesamtschule und GWK kooperieren

Patrick und Reinhard Zeppenfeld freuen sich mit Monika Hahn und Hans-Georg Englmann (v. l.) über die Kooperation.

KIERSPE ▪ Seit zwei Jahren arbeiten Gesamtschule und GWK, die Gesellschaft für Wärme- und Kältetechnik, zusammen. Schüler werden praxisorientiert auf Ausbildung oder Studium vorbereitet. Nun ist die Kooperation schriftlich fixiert. Neue Konzepte werden entwickelt.

„Wir brauchen Nachwuchskräfte, Facharbeiter ebenso wie Ingenieure“, erklärte Seniorchef Reinhard Zeppenfeld, der gemeinsam mit Sohn Patrick Zeppenfeld zur Vertragsunterzeichnung ins Büro von Schulleiterin Monika Hahn gekommen war. Die Jugendlichen verständen oft erst durch Einblicke ins Berufsleben, wofür Mathe, Englisch und Naturwissenschaften auf ihrem Stundenplan ständen. Wirtschafts-AG und Langzeitpraktikum, die zwei großen Projekte der Kooperation, brächten den Schülern erstens einen Motivationsschub für die Schule und zweitens eine echte Perspektive für die Zukunft.

Orientierung vor dem Schulabschluss

Dem stimmte auch Schulleiterin Hahn zu. Eltern, Schüler und heimische Betriebe begeistere die Zusammenarbeit gleichermaßen. Hans-Georg Englmann, Begleiter des Langzeitpraktikums von schulischer Seite, ergänzte: „Die Jugendlichen können Kompetenzen entwickeln, Ängste abbauen und sich rechtzeitig vor einem Schulabschluss orientieren.“ Im Falle des Praktikums verbrächten Achtklässler über einen Zeitraum von sechs Wochen alle Dienstage in einem Betrieb, auch bei GWK.

Wirtschafts-AG baut Wärmepumpe

Beim zweiten Kooperationsprojekt, der Wirtschafts-AG, arbeiten Mädchen und Jungen des zehnten Jahrgangs derzeit an einer Schokoladenmaschine. Nach Fertigstellung einer Wärmepumpe erstellten sie nun alle Teile für eine spätere Süßwarenproduktion. „Dieter Brüning, ehemaliger Betriebsleiter, und Martin Kaufmann betreuen die Jugendlichen in unserer Werkstatt“, erläuterte Reinhard Zeppenfeld. Von Zeit zu Zeit sei Physiklehrer Volker Appelt mit dabei.

Handschlag besiegelt weitere Zusammenarbeit

Angesichts dieser weit gereiften Kooperation stand der schriftlichen Fixierung gestern nichts mehr im Wege. Englmann hatte einen Vertrag in zweifacher Ausführung mitgebracht. Sogleich griffen die Vertreter von GWK und Gesamtschule zu den Stiften. Wechselseitig wurde der Vertrag signiert. Ein Handschlag auf weitere gute Zusammenarbeit, schon konnten neue Pläne geschmiedet werden. Der gemeinsame Besuch von Schülern und Auszubildenden auf einer Messe sei doch interessant, waren sich Schulleitung und GWK rasch einige. Die Idee werde in jedem Fall weiter verfolgt. ▪ Pia Käfer

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