Abbruch der kleinen Sporthalle dauert länger als geplant

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Die Abbrucharbeiten verzögern sich. Doch bald soll die Grube, die dort entstanden ist, wo die kleine Sporthalle stand, verfüllt werden. Über die endgültige Gestaltung des Geländes entscheidet die Politik.

Kierspe - Die kleine Sporthalle an der Gesamtschule bot bereits in den vergangenen Jahren einen unschönen Anblick und war auch nicht mehr nutzbar. Doch der Abriss erfreut Schüler und Lehrer auch nicht gerade.

Denn auch nach den Sommerferien gingen die Arbeiten weiter. Mit einem Meisel, der an einem Bagger befestigt war, wurde das Kellergeschoss zerlegt. Anschließend landeten die Mauer- und Betonreste in einem Brecher, der diese zerkleinerte.

In dem Kellergeschoss lag auch einer der Gründe für die Verzögerung beim Abbruch. „Ein Baggerfahrer sagte, dass er zwischenzeitlich gedacht habe, an einem Bunker zu arbeiten. So massiv waren Decke und Wände des Untergeschosses“, erklärt Stadtplaner Rainer Schürmann.

Darüber sei die Materialtrennung beim Abbruch aufwendiger gewesen und habe mehr Zeit als geplant in Anspruch genommen.

Abbruch nicht während der Abiturklausuren

Doch vor allem sei der späte Starttermin dafür verantwortlich, dass noch immer Baumaschinen im Einsatz seien. Schürmann: „Wir wollten nicht beginnen, während in der Schule noch Abiturklausuren geschrieben werden.“ In Kürze soll mit dem Zuschütten des ehemaligen Kellergeschosses begonnen werden. Dann wird auch ein Teil des geschredderten Materials zur Verfüllung wieder eingebracht. Anschließend wird Mutterboden aufgebracht, um die Anlage erst einmal zu begrünen.

Nach derzeitiger Planung soll auf dem Gelände eine Stufenanlage entstehen. „Ob es dabei bleibt, entscheidet aber die Politik“, erklärt Schürmann.

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