Eigene Choreographie

"Black Squat" beim Bundeswettbewerb "Tanzende Schulen" - so schlugen sich die Schülerinnen

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Das Gesamtschul-Sextett Black Squat – es fehlt Juliana Tytke – studierte eine neue Choreografie für den Bundeswettbewerb ein.

Kierspe - Das Sextett "Black Squat" - bestehend aus sechs Schülerinnen der Jahrgänge 12, 10 und 7 der Gesamtschule - hat es im Wettbewerb "Tanzende Schulen" weit gebracht. Nach dem Sieg bei der Landesmeisterschaft in Bochum ging es für die Mädchen nach Bad Kreuznach zum Bundeswettbewerb. So war es:

Es war eine E-Mail, die beim stellvertretenden Schulleiter Stefan Müller landete, und der diese gleich an die richtige Stelle weiter leitete. Denn er wusste, dass es im Sportunterricht – dazu zählt die Bewegungsgestaltung – von Claudia Koch die Schülerinnen Maria Esposito, Juliana Tytke, Valeria Schneider, Mandy Pakosch, Paulina Kepa und Greta Jansen aus den Jahrgängen 12, 10 und 7 gibt, die begeisterte Tänzerinnen sind.

Das war Anfang März und gut vier Wochen später wurde das Sextett der Gesamtschule beim Wettbewerb „Tanzende Schulen“ NRW-Landesmeister im freien Tanz. Black Squat heißt die Formation: „Schwarz ist unsere Lieblingsfarbe“ und statt Squat sollte es eigentlich Squad (Gruppe, Mannschaft) heißen, aber es kam zu einem kleinen Tippfehler, lachen die Tänzerinnen. Die Choreografie haben Maria Esposito und Juliana Tytke selbst entwickelt. „Das haben wir uns alles selbst ausgedacht“, sagt Esposito nicht ohne Stolz, „da ist nichts aus dem Internet“. Getanzt wird zu einem bunten Mix aus verschiedenen Songs.

Obwohl die Zeit bis zum Auftritt in Bad Kreuznach recht kurz war, studierten die sechs Gesamtschüler eine neue Choreografie ein. Dafür opferten sie auch ihre Freizeit, denn pro Woche wurde jeweils drei Stunden geprobt. Zwar unterstützte Lehrerin Claudia Koch ihre Schülerinnen auch, indem sie im Spiegelsaal der Turnhalle tanzen und über konnten, doch da die Mädchen aus verschiedenen Jahrgängen kommen, haben sie keinen gemeinsamen Unterricht.

Es reichte "nur" für das kleine Finale

Es gab zwar auch Freistunden zum Proben, aber der größte Teil musste in der Freizeit geschehen. Geld musste ebenfalls geopfert werden – dies mindestens in Form der Fahrten nach Bochum zur Landesmeisterschaft und nach Bad Kreuznach zum Bundeswettbewerb. Da taten sich besonders die Mütter Swetlana Schneider und Stefanie Pakosch hervor, welche die Black Squat zu den Tanzwettbewerben fuhren. 

Nach dem Sieg in Bochum reichte es für die jungen GSK-Tänzerinnen in Bad Kreuznach – wo sowohl das große als auch das kleine Finale des Bundeswettbewerbs Tanzende Schulen ausgetragen wurde – „nur“ für das kleine Finale und dort zum vierten Platz.

So geht es mit der Gruppe weiter

Gleichwohl merkt man den Schülerinnen an, dass es ihnen sehr viel Spaß gemacht hat. Am liebsten würde Black Squat auch im kommenden Jahr wieder bei den Tanzenden Schulen antreten. Jedoch gibt Maria Esposito zu bedenken, dass dann zwei von ihnen mitten in den Abiturprüfungen stecken würden. „Das wäre dann nicht so toll!“ Fest steht aber schon jetzt, dass die „Schwarze Gruppe“ ihren Auftritt bei der Jubiläumsfeier der Gesamtschule haben wird.

Darüber freuen sich neben Claudia Koch auch die Schulleiter Johannes Heintges und Stefan Müller. Ebenso werden die sechs erfolgreichen Tänzerinnen im Rahmen der Feier einen Workshop für Kinder und Jugendliche durchführen, um sie für das Formationstanzen im freien Stil zu begeistern. Claudia Koch weiß auch, dass „ihre Mädels“ dies können, geben sie doch schon Tanzkurse (Hip-Hop) beim TSV Kierspe 79/04.

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