Auszeichnungen für Gesamtschüler

Mathe-Wettbewerb: Leon Bereschneu schafft den größten "Känguru-Sprung"

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Die Kiersper Sieger des Känguru-Wettbewerbs freuten sich über einen Zauberwürfel, eine Urkunde und einen Büchergutschein – der vom Förderverein gespendet wurde – und das Lösungsheft.

Kierspe - Es ist längst zu einer Tradition geworden, dass viele Gesamtschüler am bundesweiten Känguru-Wettbewerb teilnehmen. Das war auch Ende März wieder der Fall: Insgesamt 126 Mädchen und Jungen von der fünften bis zur zehnten Klasse sowie der Oberstufe stellten sich den Mathematikaufgaben und versuchten, diese zu lösen.

Mittlerweile zum 16. Mal ist die Gesamtschule Kierspe (GSK) vertreten – was insbesondere Mathe-Lehrerin Claudia Koll zu verdanken ist, die für die Organisation verantwortlich zeichnet – , der Wettbewerb selbst wurde zum 25. Mal ausgetragen. In Deutschland haben mehr als 960.000 Schülerinnen und Schüler aus annähernd 12.000 Schulen teilgenommen.

Das Prozedere ist wie in den Vorjahren gleich: Die Kinder und Jugendlichen haben sich am 21. März mit den 24 oder 30 Aufgaben auseinandergesetzt. Die Bögen wurden anschließend zur Humboldt-Universität nach Berlin geschickt und dort ausgewertet. Die Ergebnisse wurden danach wieder zurückgeschickt, zusammen mit Urkunden, dem Lösungsheft und einem Geschenk, einem kleinen Zauberwürfel. GSK-Lehrerin Koll entschuldigte sich bei der Siegerehrung am Freitag dafür, dass man erst so spät einen Termin dafür habe finden können.

Das änderte aber nichts an der Freude bei den erfolgreichen Schülern. Dies waren aus dem fünften Jahrgang Micha Gregor, Simon Harms und Lilly Ylenia Stoduto, die auf den ersten drei Plätzen landeten. 

Aus den sechsten Klassen zeigten sich Katharina Wiens, Connor Eichhoff und Lorina Harms als Mathematik-Asse. Und im siebten Gesamtschuljahrgang belegten Max Krasnokutski, Lotte Pies und Philipp Unruh die ersten drei Plätze. 

Sieger der achten Klassen wurde Alexander Finke, der im übrigen mit 111,25 Punkten die höchste Wertung aller Kiersper Gesamtschüler erreichte. Auf die Plätze zwei und drei kamen Lilian Kinas und Jakob Reimer.

Daniel Harms, Carolin Schmidt und David Harms setzten sich in den Jahrgangsstufen neun und zehn durch – alle drei sind Zehntklässler. Und aus der Oberstufe nahmen Darian Baum, Luca Varnhorn, Marvin Weichler und Maximilian Kurzawski am Känguru-Wettbewerb teil und wurden am Freitag ausgezeichnet.

Den größten Kängurusprung (die meisten hintereinander gelösten Aufgaben) schaffte Leon Bereschneu.

Den Sonderpreis in Form eines T-Shirts konnten Claudia Koll, der stellvertretende Schulleiter Stefan Müller und Kolleginnen und Kollegen diesmal an Leon Bereschneu überreichen. Der Schüler aus der Klasse 6.5 hatte 13 Aufgaben hintereinander lösen können. 

Es war der größte „Kängurusprung“ an der GSK. Der Förderverein der Gesamtschule hatte natürlich wieder dafür gesorgt, dass die erfolgreichen jungen Mathematiker mit einem weiteren Preis, einem Büchergutschein ausgezeichnet wurden. Zweifellos Ansporn genug, dass die Schüler (und noch mehr) im nächsten Jahr am 19. März beim Känguru-Wettbewerb dabei sind.

Känguru der Mathematik

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für mehr als sechs Millionen Teilnehmer in fast 80 Ländern weltweit. Dieser wird jeweils einmal jährlich am dritten Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern gleichzeitig ausgetragen und als freiwilliger Klausurwettbewerb an den Schulen unter Aufsicht geschrieben. Die Veranstaltung soll die mathematische Bildung in den Schulen unterstützen, die Freude an der Beschäftigung mit Mathematik wecken und festigen sowie durch das Angebot an interessanten Aufgaben die selbstständige Arbeit und die im Unterricht fördern. Es handelt sich um einen Einzelwettbewerb, bei dem in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3 bis 6 sowie je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7 bis 13 zu lösen sind.

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