Gesamtschüler von Mathematik begeistert

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Hochkonzentriert waren die Gesamtschüler gestern beim Känguru-Mathematikwettbewerb im PZ dabei. Insgesamt beteiligten sich an dem Wettkampf 169 Teilnehmer. ▪

KIERSPE ▪ Mathematik-Wettberwerbe an Schulen sind bestimmt nicht jedermanns Sache. Dank Känguru ist das an der Gesamtschule anders.

Welches Kind hat schon Spaß an der Mathematik? An der Kiersper Gesamtschule sind es augenscheinlich 169 Schüler. Denn so viele hatten sich für den Käguru-Wettbewerb angemeldet, der gestern gleichzeitig in ganz Deutschland stattfand.

Bis zu 30 Mathematikaufgaben mussten die Teilnehmer lösen, um ihren Aufgabenzettel komplett abzuarbeiten. Nur die Schüler des Jahrgangs fünf und sechs waren bereits nach 24 Aufgaben fertig. Insgesamt hatten die jungen Mathematiker 75 Minuten Zeit, die Ergebnisse zu errechnen und anschließend in einen Lösungsbogen zu übertragen – und das ganz ohne die Hilfe eines Taschenrechners. Vielmehr waren Kopfarbeit und klassische Lösungswege auf dem Papier gefordert.

Gesamtschule beteiligt sich seit sieben Jahren am „Mathe-Känguru“

„Wir machen jetzt bereits seit sieben Jahren bei dem Wettbewerb mit. Dabei ist besonders erfreulich, dass sich in jedem Jahr mehr Schüler anmelden. So viele wie in diesem Jahr hatten wir noch nie“, freute sich Claudia Koll, die den Wettbewerb gemeinsam mit ihrer Kollegin Ulrike Lockemann betreute.

Dass nicht noch mehr Schüler an dem Wettbewerb teilnahmen, war der Klausurenphase in der Oberstufe geschuldet, die verhinderte, dass sich auch nur ein Schüler aus den Jahrgängen elf bis 13 im PZ eingefunden hatte, um sein Können in Mathe unter Beweis zu stellen. Statt dessen waren aber regelrechte Fans unter den Teilnehmern. „Wir haben heute Kinder des zehnten Jahrgangs dabei, die bereits vor fünf Jahren teilgenommen haben“, so Koll.

Vierter und fünfter Jahrgang besonders stark vertreten

Besonders stark war das Interesse bei den Schülern des fünften und sechsten Jahrgangs, die sich mit 106 Teilnehmern eingefunden hatten. Koll: „Unter den Teilnehmern ist auch eine komplette fünfte Klasse. Da zählt wohl eher der olympische Gedanke.“

Da die Ergebnisse von den Kindern in spezielle Lösungsbögen übertragen werden mussten, konnten die Schüler ihre Aufgabenzettel mit nach Hause nehmen. Und vielleicht nimmt ja auch der eine oder andere die Anregung von Ulrike Lockemann auf und geht die Aufgaben einmal gemeinsam mit Eltern und Geschwistern durch. Ab Montag können die Teilnehmer dann im Internet ihre Ergebnisse mit den richtigen Lösungen vergleichen.

Förderverein unterstützt Preisträger

Die offizielle Siegerehrung an der Gesamtschule findet dann aber erst Ende Mai oder Anfang Juni statt. Dann wird es auch für jeden Teilnehmer ein kleines Geschenk geben. Für die ersten eines jeden Jahrgangs sind – durch die Unterstützung des Fördervereins – auch etwas größere Präsente möglich. Und Schüler mit herausragenden Ergebnissen können sich sogar auf eine Honorierung ihrer Leistung von dem ausrichten Verein freuen. Weitere Infos im Internet unter http://www.mathe-kaenguru.de. ▪ jobek

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