Geröllberge auf Wanderweg sind verschwunden

+
Der Wanderweg von der Straße Padberg nach Woeste.

Kierspe - Die Geröllberge auf dem Wanderweg von der Straße Padberg nach Woeste und weiter zum Wienhagener Turm sind seit wenigen Tagen verschwunden.

Ein Landwirt hatte dort tonnenweise Geröll- und große Gesteinsbrocken – Bodenaushub aus einer Baugrube – abkippen lassen, um den in einem schlechten Zustand befindlichen städtischen Weg auf eigene Kosten zu sanieren, damit die Erreichbarkeit seiner Felder auch weiterhin gewährleistet ist.

Material ist verteilt

Nachdem das Material über eineinhalb Wochen allen Wanderern und Radfahrern ein Durchkommen unmöglich gemacht hatte, wurde es jetzt zumindest schon einmal verteilt. „Ich gehe allerdings davon aus, dass die Maßnahme weiterhin nicht abgeschlossen ist, denn dann würden wir eine Mitteilung erhalten, das war aber bisher nicht der Fall“, sagte Karsten Seil, Sachgebietsleiter Tiefbau der Stadt, auf Anfrage. Erst wenn das geschehen ist, solle der sanierte Bereich begutachtet werden, um zu entscheiden, ob die Maßnahme ordnungsgemäß durchgeführt worden ist.

FWG kritisiert Material als "völlig ungeeignet"

Im Vorfeld hatte es Ärger um die Sanierung des stark frequentierten Wanderweges gegeben, weil die Freien Wähler das verwendete Material für „völlig ungeeignet“ halten. Einige FWGler haben die Befürchtung, bei heftigen Regenfällen könnte die verteilte Erde mit den Gesteinsbrocken aufgrund des starken Gefälles des Weges abrutschen und erst Hunderte Meter tiefer auf der Straße zum Liegen kommen. Deshalb steht die Wählergemeinschaft derzeit auch in Kontakt mit der Stadt und dem Märkischen Kreis.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare