Kierspe investiert 6,2 Millionen in Zukunft und Sicherheit

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Noch ist das zukünftige Gewerbegebiet Meienborn eine Wiese. Das wird sich im August ändern, dann soll mit der Errichtung der Baustraße und dem Bau des Kanals begonnen werden.

Kierspe - Das eine Bauvorhaben wird teurer als gedacht, das andere preiswerter. Insgesamt wird die Stadt innerhalb eines Jahres rund 6,2 Millionen Euro ausgeben, um ein neues Gerätehaus an der Kreuzung Wildenkuhlen zu bauen und das Gewerbegebiet Meienborn mit einer Baustraße samt Kanal auszurüsten.

Insgesamt fünf Firmen hatten sich darum beworben, für die Stadt das Gerätehaus als Generalunternehmer zu bauen. Letztlich konnte „Creativ SF-Bau“ aus der Nähe von Koblenz das Ausschreibungsverfahren für sich entscheiden. Schaut man sich die Homepage des Unternehmens an, erkennt man, dass sich „Creativ SF-Bau“ auf die Errichtung von Verwaltungsgebäuden und öffentlichen Bauten spezialisiert hat.  

Für Kierspe hat sich das Unternehmen verpflichtet, das neue Gerätehaus zu einem Preis von 5,08 Millionen Euro zu errichten. So zumindest die Zahl, die der Meinerzhagener Zeitung vorliegt. Damit liegt der Bau rund 200 000 Euro über den ursprünglich veranschlagten Kosten. Diese Mehrkosten bestätigte auch Bürgermeister Frank Emde auf Nachfrage der Meinerzhagener Zeitung. Er konnte auch etwas dazu sagen, wie es nun weitergeht: Demnach wurde der Firma eine Liste übergeben, in der heimische und regionale Firmen aufgelistet sind, die für die einzelnen Gewerke in Frage kommen. „Ob diese letztlich berücksichtigt werden, hängt natürlich auch von deren Preisvorstellung und Arbeitsauslastung ab“, so Emde. 

Der Chef der Verwaltung rechnet noch im August mit einem detaillierten Terminplan – und dem ersten Spatenstich im Oktober dieses Jahres. Die Fertigstellung soll dann im Oktober des kommenden Jahres erfolgen. 

Das Gelände an der Kreuzung Wildenkuhlen ist hergerichtet. Wenn alles läuft, wie geplant, kann im Oktober der erste Spatenstich erfolgen.

Nicht teurer, sondern deutlich preiswerter wird die Errichtung der Baustraße und der Bau des Kanals im neuen Gewerbegebiet Meienborn. Bürgermeister Emde bestätigte die MZ-Informationen, nach denen die Arbeiten 1,1 Millionen Euro kosten werden. Das sind rund 300 000 Euro weniger als veranschlagt. 

Ausgeführt werden die Arbeiten von der Firma „Straßen- und Tiefbau“ aus Kirchhundem. Ein Unternehmen, mit dem die Stadt bereits in der Vergangenheit immer wieder zusammengearbeitet hat. Die Erde, die bei dem Bau von Straße und Kanal anfällt, muss übrigens nicht weit gefahren werden. Denn in Richtung des benachbarten Wohngebietes soll ein Lärmschutzwall errichtet werden. Dazu wird das ausgehobene Erdreich genutzt – wenngleich die Menge nicht ausreichen wird, um den gesamten Wall zu bauen.

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