Geothermiekraftwerk bei neuem Wohngebiet

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In Fortsetzung der Häuser an der Straße Hülloch soll ein neues Wohnbaugebiet entstehen. ▪

KIERSPE ▪ Angrenzend an den Einkaufspark Wildenkuhlen soll jetzt auch Wohnbebauung entstehen. Vorgesehen ist im Bereich des Bebauungsplans „Hülloch“ ein kleines Baugebiet, das sich an die vorhandenen Häuser der Straße Hülloch anschließt. Dabei wurde versucht den Erschließungsaufwand möglichst in Grenzen zu halten, wie der städtische Planer Rainer Schürmann im Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung jetzt deutlich machte.

Die Straße wird nur ein Stück verlängert und am Ende ein Wendehammer gebaut, um den herum sich die neuen Gebäude später aufreihen sollen. So entsteht ein Gebiet, auf dem rund 4000 Quadratmeter Wohnbaufläche zur Verfügung steht. Eigentümer ist komplett die Kommune. Weil das Gelände stark abschüssig ist, entsteht von der Straße aus der Eindruck einer eingeschossigen Bebauung, zum Hang hin ist sie allerdings mehrgeschossig. Möglich sind sechs Wohneinheiten, für die die Stadt sehr gerne einen einzigen Bauträger gewinnen würde, weil sich dann auch der Vorschlag von Hermann Reyher von den Grünen, vor dem Hintergrund einer umweltfreundlichen Energieversorgung ein Blockheizkraftwerk oder ein Geothermiekraftwerk vorzusehen, besser umsetzen ließ. „Das wäre ideal bei einem geschlossenen Objekt“, befand Schürmann in der Sitzung. ▪ rh

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