Generalsekretär und Kandidat für Straßenneubau

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Oliver Fröhling (links) und Oliver Wittke (Zweiter von links) ließen sich an der Kölner Straße die Verkehrssituation in Kierspe von Marie-Luise Linde und Jürgen Tofote erklären. ▪

KIERSPE ▪ Vor ein paar Monaten war der CDU-Generalsekretär Oliver Wittke mit einem großen Plakat in Kierspe, um auf die seiner Meinung nach fehlgeleitete Verkehrspolitik der rot-grünen Landesregierung aufmerksam zu machen. Damals war von Neuwahlen noch keine Rede.

Am Mittwoch nun war der Berufspolitiker wieder in der Volmestadt, um sich zum gleichen Thema zu äußern. Begleitet wurde er dabei von dem CDU-Kandidaten für den Wahlkreis im südlichen Märkischen Kreis Oliver Fröhling.

„Die SPD sagt, dass der größte Teil der geplanten Straßen nicht zu finanzieren sei. Wir sagen, dass alle Straßen, für die Baurecht geschaffen wurde, auch finanziert und gebaut werden konnten“, so Wittke gestern beim Ortstermin an der Kölner Straße. Und Oliver Fröhling ergänzte: „Wer hier ein paar Minuten an der Straßen gestanden hat, der weiß, dass etwas passieren muss.“

Aber es lag dann an dem Fraktionsvorsitzenden Jürgen Tofote und der stellvertretenden Bürgermeisterin Marie-Luise Linde die beiden Gäste über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. Denn nachdem aufgrund eines Gutachtens festgestellt wurde, dass die Umgehungsstraße „B 237 N“ aufgrund der zu geringen Entlastungswirkung mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht realisiert wird, setzen die Lokalpolitiker der meisten im Stadtrat vertretenen Parteien und die Stadtverwaltung auf den Bau des Lausebergaufstieges. Tofote: „Diese Lösung ist aber nur realisierbar, wenn das Geld, das der Bund beim Bau der Südumgehung spart, für den Bau der Nordumgehung zur Verfügung stellt.“ Linde wies in diesem Zusammenhang auch noch einmal darauf hin, dass die Sanierung der Serpentinen zwar in der Prioritätenliste nach vorne „gerutscht“ sei, aber mit Baumaßnahmen trotzdem erst in frühestens drei oder vier Jahren zu rechnen sei.

Der Generalsekretär des CDU-Landesverbandes versprach, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten für diese Lösung einzusetzen. Und auch der Kandidat Fröhling fuhr nicht zurück nach Lüdenscheid ohne ein Versprechen: „Wenn die CDU in die Regierungsverantwortung kommt, dann wird sich verkehrspolitisch einiges im Land ändern.“ ▪ Johannes Becker

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