Gemütlicher Basar im Schleiper Hammer

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Die Kiersper Landfrauen hatten auch einen Stand auf dem Adventsbasar im Schleiper Hammer. ▪

KIERSPE ▪ Gemütlich, bodenständig, deftig – so präsentierte sich am Wochenende der Adventsbasar des Heimatvereins im Schleiper Hammer. Um 11 Uhr morgens öffneten sich die Türen für die Besucher, die ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Angebot an Dekorativem und Nützlichem, vor allem aber ganz überwiegend Selbstgefertigtem erwartete.

Viele Standbetreiber sind bereits seit vielen Jahren dabei, so auch die Bastelfreunde der Blau-Kreuz-Begegnungsgruppe Kierspe, deren Erlös an die Deutsche Kinder Suchthilfe ging. An ihrem Stand konnten die Besucher Nistkästen und Vogelfutterhäuser, Igelhäuschen und Weihnachtsmänner käuflich erwerben, aus Holz gesägt und liebevoll gestaltet. Marlen Vedder betreute den Schriftenstand des Heimatvereins. Auf stattliche 18 Bände ist die Reihe „Werkstatt Geschichte“ inzwischen angewachsen und stieß bei den Besuchern auf reges Interesse.

Socken, Stulpen, Mützen und Schals hatten die Frauen vom Heimatverein gestrickt. Beate Hoppe aus Meinerzhagen hatte außerdem ein Sortiment Wolle vorrätig, die Imkerei Vedder verkaufte selbstgezogene Kerzen, Met und Honig. Andreas Vedder war zum ersten Mal beim Adventsbasar dabei, ebenso Brigitte Schliephake aus Bensberg, die unter anderem gedrechselte Kugeln für den Weihnachtsbaum anbot. „Die massiven Kugeln haben die Funktion mit ihrem Gewicht hochstehende Äste tiefer zu ziehen“, erläuterte sie. In Zeiten, als der Weihnachtsbaum noch mit echten Kerzen bestückt wurde, waren solche Gewichte unverzichtbar.

Natürlich gab es auch reichlich Speisen und Getränke. Der SGV Kierspe hatte Potthucke mit Rübenkraut und Apfelmus im Angebot, bei den Landfrauen gab es Reitersuppe und Wurst. Für den anschließenden Nachmittagskaffee stand der Förderkreis der Schanhollenschule mit einem Kuchenbuffet bereit.

Da an diesem Wochenende auch der Rönsahler Weihnachtsmarkt stattfand, hatten sich einige Anbieter aufgeteilt. Silberschmuck von Dirk Münch und Schanhollenmützchen, Bakkelitdosen und Fotokalender vom Stadtmarketing gab es auf beiden Märkten zu kaufen.

Das Zwischenfazit der Aktiven war gemischt. Während Dagmar und René Wellner sich über guten Umsatz ihrer weihnachtlichen Dekoartikel freuten, zeigten sich andere enttäuscht über die vergleichsweise geringe Resonanz. Den Grund dafür sahen sie in den vielen, zeitgleich stattfindenden Weihnachtsmärkten.

Von Birgitta Negel-Täuber

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