Gemütlicher Adventsbasar im Schleiper Hammer

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Handgefertigte Schwibbögen und Weihnachtsdekoration aus Holz gab es bei Rudi Gräbsch.

Kierspe - Der Adventsbasar im Schleiper Hammer gehört zu den Traditionsmärkten in Kierspe. Am ersten Adventswochenende findet er statt und das inzwischen seit 22 Jahren. Die Stammgäste wissen es zu schätzen, bei vielen steht er als fester Termin im Kalender.

Dafür gibt es viele Gründe: Das spezielle Ambiente des kleinen Industriedenkmals gehört dazu, aber auch die Anbieter, die ebenfalls seit vielen Jahren mit dabei sind. Beate Hoppe gehört zu ihnen. Sie hatte auch diesmal wieder ihr Angebot an gesponnener und kardierter Wolle zwischen Hämmern und Pressen aufgebaut und ließ ihr Spinnrad laufen, während sie sich mit den Besuchern unterhielt.

Gleich daneben standen selbstgetöpferte Männlein und Weiblein mit Henkelohren und Stupsnasen, Wichtelzwerge und Dekopilze zum Verkauf. Das Angebot an Gehäkeltem und Gestricktem war ebenfalls groß. Der Heimatverein, Träger des Hammers und Ausrichter des Adventsbasars hatte wieder Socken, Schals und Mützen im Angebot, zwischendurch fanden sich auch ein paar Topflappen. Die werden nicht nur in der dunklen Jahreszeit gefertigt, die Handarbeitsgruppe ist das ganze Jahr über aktiv.

Das gilt auch für Rudi Gräbsch. Wenn andere Zeitgenossen in Mallorca am Strand liegen, sitzt er auf seiner Terrasse und schleift den mit der Dekupiersäge ausgeschnittenen Weihnachtsschmuck. Seine Schwibbögen aus Pappelsperrholz waren dann auch echte Hingucker. Jedes Jahr kommen neue Anhänger für den Weihnachtsbaum dazu – inzwischen sind es weit über 100 verschiedene Sorten. Eva Schriever und Tocher Alina hatten deshalb die Qual der Wahl. Aber die beiden wurden, wie auch schon in den Jahren zuvor, fündig und wollen im nächsten Jahr auf alle Fälle wiederkommen. Denn Weihnachtsschmuck könne man gar nicht genug haben, meinten Mutter und Tochter.

Weihnachtsmarkt in Rönsahl und Adventsbasar im Schleiper Hammer

Zu essen und zu trinken gab es reichlich. Der SGV hatte seine traditionelle Potthucke im Angebot, wahlweise mit und ohne Rübenkraut und Apfelmus. Kuchen gab es beim Förderkreis der Schanhollenschule, heißen Holundersaft mit „Schuss“ beim Heimatverein.

Ruhig und gemütlich ging es zu im Schleiper Hammer, für den Geschmack der Anbieter gelegentlich zu ruhig. Der Heimatverein hatte zwischenzeitlich überlegt, den Basar wegen der Fülle an zeitgleichen Veranstaltungen zu verlegen, sich letztlich aber dagegen entschieden. Für die Besucher hatte der geringere Andrang durchaus Vorteile, sie erlebten einen angenehm entspannten Kontrapunkt zum Rönsahler Trubel.

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