Gemeinsames Konzert zum Abschluss des Kurzbesuchs

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Michaela Neunz von der Bigband Swingsound übersetzte für die Gäste ins Englische.

Kierspe - „Musiker finden zusammen, wenn sie sich flüssig etwas durch den Kopf gehen lassen.“ Mit diesem Satz begrüßte der Vorsitzende der Kiersper Musikgemeinschaft, Clemens Wieland, die Konzertgäste in der Historischen Brennerei in Rönsahl. Anlass war der Gegenbesuch der englischen Bigband „Swingin’ Affair“, nachdem die Kiersper im Juli 2014 dort zu Gast waren.

Kurz war der Besuch der Briten, dafür umso intensiver. Erst am späten Freitagabend trafen sie in Kierspe ein, fuhren sogleich zu ihren Gastfamilien oder ins Hotel. Der nächste Tag war gut gefüllt, mit einer Bandprobe im Rathauskeller, einem Besuch in Köln und einem gemütlichen Beisammensein am Abend. Den Kölner Dom sah sich die Gruppe auch von innen an, ebenso das bekannte Brauhaus „Früh“.

Den Abend verbrachte die Gesellschaft in den Räumen von Klaus Neunz – wobei es für einige aus der Gruppe spät wurde. Trotzdem waren alle Musiker am nächsten Morgen wieder in guter Form – stand doch nun das gemeinsame Konzert in der Historischen Brennerei in Rönsahl an. Clemens Wieland berichtete dem Publikum, wie die Freundschaft zwischen Denton und Kierspe entstanden ist und Michaela Neunz übersetzte alles für die Gäste.

„Swingsound“, unter der Leitung von Dirk Pawelka, begann das Konzert mit einer ruhigen und besonnenen Einleitung. Doch so sollte es nicht bleiben. Flotter wurde es mit Rainer Kubiczek, der neben Michaela Neunz und Holger Menzel einer von drei Sängern war. Neben Altbewährtem gab es auch Neues von der Bigband zu hören. Mit einem dieser Newcomer, „Gospel John“ von Jeff Steinberg, verabschiedete sich die Band.

Der zweite Teil des Mittagskonzertes begann nicht musikalisch, eher freundschaftlich. Ian Cottrell, der Leiter der britischen Band „Swingin’ Affair“ erhielt von Dirk Pawelka unter Bezug auf den gestrigen Besuch in Köln einen Orden überreicht. Es war der Maritim-Sonntags-Karnevalsorden der IPA, der Internationalen Polizei Association, aktuell aus diesem Jahr.

Auch die Gäste kamen nicht mit leeren Händen. „Zwei Nationen – eine Sprache“ stand auf dem Druck, den Ian Cottrell Dirk Pawelka überreicht und die Sprache, die die beiden Gruppen verbindet, ist die Musik.

Abwechslungsreich war das Programm der Briten, unter anderem gab es eine Hommage an die Kiersperin Angelika Witte, dazu spielte die Band den Song „Angelica“, als Dank für die vielen Dolmetscherdienste zwischen beiden Gruppen. Dass es lang anhaltenden Beifall für beide Gruppen gab, versteht sich fast von selbst.

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