Feier zum 40-Jährigen der „Villa Regenbogen“

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Die Erzieherinnen waren beim Jubiläumsfest des Kindergartens an ihren bunten Ketten zu erkennen. Foto: Negel-Täuber

Kierspe - Fast schon ein Gemeindefest war das vierzigjährige Jubiläum des evangelischen Kindergartens Villa Regenbogen. In und um Christuskirche und Gemeindehaus und auf dem Gelände des Kindergartens selbst tummelten sich die Familien.

von Birgitta Negel-Täuber

Den Anfang machte ein Festgottesdienst unter Leitung von Pfarrer Rainer Fröhlich, bei dem die Kinder ein kleines Theaterstück aufführten: Die Farben streiten sich um ihre Bedeutung: Ist Rot besser, schöner oder wichtiger als Blau, Grün oder Gelb? Viele Lieder griffen das Farbthema auf und auch Pfarrer Fröhlich predigte darüber. Alle sind wichtig, alle Menschen, alle Farben. Nur gemeinsam wird die Welt bunt. Glückwünsche zum Jubiläum kamen auch vom DRK-Kindergarten und aus dem Abenteuerland am Büscherweg, für die Stadt Kierspe war Bürgermeister Frank Emde gekommen.

Vielfältig ging es auch beim Essen im Gemeindehaus weiter. Die Eltern hatten ein internationales Mitbring-Büffet zusammengetragen, der BVB-Fanclub „Volme Supporters“ versorgte die Gäste mit Würstchen vom Grill und kühlen Getränken. Für ein abwechslungreiches Programm hatten Erzieherinnen und Eltern gemeinsam gesorgt. Auf der Hüpfburg konnten sich die Kinder austoben, viele versuchten ihr Glück bei der Tombola. Am frühen Nachmittag rückte dann ein Löschwagen des Löschzugs Wehestraße an. Fünf mal zwanzig Meter Schlauch mussten die Feuerwehrleute bis zum nächsten Hydranten abrollen, damit die Kinder „löschen“ konnten. Sie wollten das Jubiläum zwar mit dem praktischen Teil der Brandschutzerziehung verbinden, aber die Kinder zeigten wenig Interesse an der vorbereiteten Mehlstaubexplosion und wollen lieber selber spritzen. Das war für die Feuerwehrleute dann auch in Ordnung.

Ein Hingucker war auch die Fotoausstellung, die die Erzieherinnen in einem Gruppenraum organisiert hatten. Fotoalben auf den Tischen und Fotowände lockten viele Gäste, die versuchten sich, selbst oder ihre Kinder wiederzuerkennen.

Kinderschminken, Dosenschießen und die Rollenrutsche gehörten zum Programm an diesem Nachmittag. Großen Erfolg hatte auch Zauberer Franz Höfer aus Lüdenscheid, der dem staunenden Publikum zeigte, was er so alles verschwinden und wieder auftauchen lassen konnte. Am späten Nachmittag endete das Fest, zu dessen Gelingen auch das schöne Wetter beigetragen hatte. Vor allem die jüngeren Kinder waren redlich erschöpft: Der Mittagschlaf war an diesem Tag ausgefallen, am Sonntagabend kamen sie wohl früh ins Bett.

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