Gemeinde freut sich über den Besuch aus Fahrland

+
Dicht gefüllt war der Terminkalender am verlängerten Wochenende für die Teilnehmer am Partnerschaftstreffen zwischen den Gemeinden aus Berlin- Fahrland und Rönsahl. So auch bei der Besichtigung der „Arche Noah“ in Köln. ▪

RÖNSAHL ▪ Über einen mit vielen unterschiedlichen Angeboten für jung und alt dicht gefüllten Terminkalender, so wie das schon an den vorausgegangenen Wochenenden im September mit unter anderem Waldheimat-Sommerfest, Konzertabend in der Kirche, dem Tag des Offenen Denkmals und zuletzt dem Servatiusmarkt der Fall gewesen war, freuten sich die Verantwortlichen der evangelischen Kirchengemeinde Rönsahl auch am verlängerten langen ersten Oktober- Wochenende.

Und das gleich aus doppeltem Anlass. Zum einen nämlich stand – wie in jedem Jahr am ersten Sonntag nach Michaelis üblich – die Feier des Erntedankfestes, die ohnehin seit Jahr und Tag jeweils zu den herausragenden Ereignissen im Jahresablauf der vom ländlichen Umfeld geprägten Gemeinde zählt an, zum anderen hatte sich mit einer 20-köpfigen Delegation aus der Partnergemeinde Fahrland besonders gern gesehener Besuch angesagt.

Die beiden räumlich so weit voneinander entfernten und nach über 20-jähriger gelebter Partnerschaft mit vielen wechselseitigen Besuchen und dadurch gewachsener Freundschaften einander verbundenen Gemeinden nutzten die Gelegenheit des durch den Tag der Deutschen Einheit verlängerten Wochenendes zu einem neuerlichen Partnerschaftstreffen.

Das – wie auch die Feier des Erntedankfests – stand diesmal unter einem besonders guten Stern, zeigte sich doch das Wetter von seiner allerbesten Seite. So stimmten die äußeren Voraussetzungen für ein durch und durch gelungenes Wochenende nahezu „auf den Punkt“.

Viel zu erleben gab es für die Teilnehmer an einer vom Förderverein für die Evangelische Kirchengemeinde in Rönsahl spendierte und gemeinsam mit den Gästen aus der Nähe von Berlin-Potsdam unternommenen Tagesfahrt nach Köln. Dort standen Stadtführung, Besichtigung des Doms und vor allem der Besuch des vom niederländischen Künstler Aad Peters inszenierten Nachbaus der legendären Arche Noahs mit vielen liebevoll nachempfundenen Details wie die abschließende gemeinsame Einkehr in einem urigen Brauhaus im Mittelpunkt der gelungenen Unternehmung.

Am Sonntagmorgen feierten Gastgeber und Gäste gemeinsam Erntedankgottesdienst in der überaus gut besuchten Servatiuskirche, die tags zuvor in liebevoller Weise von den Landfrauen mit mancherlei Erntegaben festlich geschmückt worden war. In einem von diversen Liedbeiträgen des Kirchenchores und von einem kleinen Anspiel des evangelischen Kindergartens umrahmten Tauf- und Familiengottesdienst machten sich Pfarrer Martin Ahlhaus, dabei assistiert von Pfarrer Jens Greulich aus Fahrland, Gedanken zum Sinn des Erntedankfestes und dankten in Wort, Lied und Gebet gemeinsam mit der Gemeinde für in vielfacher Weise sichtbare Gottesgeschenke.

Der Gottesdienst mündete in ein gemeinsames Partnerschaftsfest im benachbarten Gemeindehaus, das nach dem Mittagessen aus der Gulaschkanone der Feuerwehr mit einem viel beachteten Vortrag, den ein Mitarbeiter der karitativen Organisation „Brot für die Welt“ mit anschaulichen Beispielen für nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe, festgemacht und untermalt am „Comeback der tollen Knolle Kartoffel“ in Peru, fortgesetzt wurde.

Nach einem gemeinsamen Frühstück und dem Austausch von interessanten Berichten über Ereignisse, Begebenheiten und Planungen in beiden Partnergemeinden hieß es am späten Montagvormittag, Abschied zu nehmen. Bevor sich die Gäste dann auf die weite Rückreise ins brandenburgische Land machten, wurde über das nächste Treffen, dann wieder in Fahrland, gesprochen, das voraussichtlich im Mai oder Juni kommenden Jahres stattfinden wird. ▪ cr

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare