Gelungener Auftakt mit einem regnerischen Ende

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Hunderte Gläubige fanden sich im Innenhof von Haus Rhade zum ökumenischen Gottesdienst ein. Anschließend machten die Besucher sich von dort auf, die Strecke zu erkunden.

RÖNSAHL ▪ Die Straße war kaum für den Autoverkehr gesperrt und für Radfahrer, Fußgänger und Inliner-Fahrer geöffnet, da fanden sich bereits Hunderte ein, um die neue Freiheit auf der Straße zu testen. Vor allem zum Haus Rhade strömten die Massen, um dort einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern.

Bereits deutlich vor elf Uhr war der komplette Innenhof gefüllt mit Kierspern, die bereits weit vor dem Platz ihre Räder abgestellt hatten. Bei noch sonnigem Wetter konnten dort die Gläubigen ihren persönlichen Auftakt zum „Autofreien Volmetal“ begehen.

Doch auch an allen anderen Stationen auf der Kiersper Strecke fanden sich Besucher ein, um Linedancern zuzuschauen, sich Cocktails mixen zu lassen, am Schleiper Hammer der Arbeit an den Pressen zuzusehen, oder den Klängen der Stadtkapelle zu lauschen.

Neben vielen Verpflegungsständen, die Geld in Vereinskassen bringen sollten, gab es auch viele informative Stationen. Der ADFC warb für sein Anliegen ebenso wie People International, die nicht nur Waffeln und Bücher verkauften, sondern auch über ihre Projekte und den Stöberladen informierten. Umweltfreunde konnten sich beispielsweise die Stromgewinnung aus Wasserkraft anschauen und auch die Ehrenamtlichen von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Johanniter Unfallhilfe und THW zeigten ihre Fahrzeugflotten und technischen Hilfeleistungen – aber auch die Hundstaffel war auf der sogenannten Blaulichtinsel zu finden. Dort fand sich auch die Feldküche des Malteser Hilfsdienstes, die alle Helfer und Absperrposten an der Strecke mit heißer Bohnensuppe und Reibekuchen versorgte.

Bilder zum Thema:

Autofreies Volmetal in Meinerzhagen und Kierspe

Viel los war an der Station „Getränke Mürmann“, wo junge Radfahrer ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten und zahlreiche Vereine für die Verpflegung der Gäste sorgten.

Gegen Mittag sorgte der einsetzende Regen für etwas ungemütlichere Stimmung, die aber an den Ständen kompensiert wurde.

Leider war das Rote Kreuz nicht nur dort, um seine Angebotsvielfalt unter Beweis zu stellen. Die Helfer mussten einige Male ausrücken, um gestürzten Radfahrern Erste Hilfe zu leisten. Wobei ein 66-jähriger Fahrradfahrer, der ohne ersichtlichen Grund gegen 11.15 Uhr auf Höhe Neue Brücke seinen Lenker verriss und mit dem Kopf auf der Straße aufschlug, schwer verletzt mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. ▪

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