Geld für Aktionen, Mieter und Häuser

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Haus und Grund-Vorsitzender Christoph Gebauer informierte sich gestern im Quartiersbüro bei Gerd Reppel.

KIERSPE - Die örtlichen Regionale-Aktivitäten verfolgen das Ziel, Kierspe attraktiver zu machen. „Und eine schönere Stadt sichert zugleich die Grundstückspreise und Mieten ab und kann diese sogar weiter verbessern“, betonte Haus und Grund-Vorsitzender Christoph Gebauer bei seinem Besuch im neuen Büro für das Kreativquartier sowie generell die Regionale 2013 an der Kölner Straße 52.

Von Rolf Haase

„Es dient jetzt als Anlaufstelle für die Bürger“, erklärte Gerd Reppel, der im Büro gestern Nachmittag seitens des Stadtmarketingvereins als Ansprechpartner zur Verfügung stand. Geöffnet hat das Quartiersbüro dienstags von 10 bis 13 Uhr und donnerstags von 10 bis 18 Uhr. Neben dem Stadtmarketingverein wird es ansonsten noch von Mitarbeitern der Verwaltung sowie von Maria Hartmann vom Regionale-Planungsbüro ASS aus Düsseldorf besetzt.

Nachdem er sich bei Reppel über die verschiedenen Maßnahmen im Rahmen der Regionale informiert hatte, befand auch Gebauer, dass es für die Eigentümer von Immobilien jede Menge sehr interessanter Anreize gibt, um den Wert ihrer Gebäude und deren Vermarktungsaussichten zu steigern, und er empfahl allen betroffenen Mitgliedern, genauso aber auch anderen Bürgern, das Büro einmal selbst aufzusuchen, um sich aus erster Hand über die Möglichkeiten in Kenntnis zu setzen.

Reppel erwähnte so das im nächsten Jahr kommende Fassadenprogramm, mit dem die Hausbesitzer finanziell bei der Sanierung und beim Anstrich ihrer Immobilien unterstützt werden. Außerdem, was besonders für die Gewerbetreibenden, aber auch Anwohner interessant sein kann, gebe es einen Verfügungsfonds, mit dem 50 Prozent der Kosten von Projekten, Aktionen und Maßnahmen im Rahmen des Bürgerengagements in Kierspe-Bahnhof gefördert werden, maximal jedoch bis zu einer Zuwendungshöhe von 10 000 Euro.

Ganz wichtig sei zudem das aktiv betriebene qualifizierte Leerstandsmanagement, mit dem versucht werden soll, den Straßenzug wieder mit Leben zu erfüllen. Neben Infoveranstaltungen und Workshops wird dieses Ziel unter anderem mit der Anmietung leerstehender Ladenlokale durch die Kommune unterstützt, die dann Nutzern kostenlos zur Verfügung gestellt werden, bis sie sich etabliert haben und Gewinne erzielen, maximal jedoch für drei Jahre. Vorgabe ist, dass es sich um Künstler, Kunsthandwerker, Kulturschaffende und Designer handelt, die ins Konzept des Kreativquartiers passen. Möglich wäre aber ebenfalls ein Schülerladen.

Außerdem erwähnte Gerd Reppel den Fotowettbewerb zur Regionale sowie den Malwettbewerb für Kinder ab 10 Jahren. Zu beiden würden im Quartiersbüro Infos bereitgehalten. - rh

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