Breitband: Kierspe auf Platz eins

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Derzeit finden Arbeiten zur Verlegung des Glasfasernetzes im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße und der Kölner Straße statt. Der komplette Abschluss der Arbeiten ist für Ende des kommenden Jahres geplant.

Kierspe – In großen Teilen des Märkischen Kreises läuft derzeit der geförderte Ausbau des Breitbandnetzes – doch bislang in keiner anderen Kommune so erfolgreich wie in Kierspe.

„85,9 Prozent der infrage kommenden Haushalte haben einen Breitbandanschluss beantragt“, freut sich Helmut Heidemann, Leiter des Sachgebiets Tiefbau bei der Kiersper Stadtverwaltung, über die hohe Zahl der Rückläufer und betont: „Damit ist Kierspe auf Platz eins im Kreis.“ Hinter der Prozentzahl verbergen sich 2546 Adressen und mindestens die doppelte Anzahl an Anschlüssen.

Ursprünglich endete die Frist, bis zu der man die kostenlose Verlegung eines Anschlusses beantragen konnte, bereits am 24. Juli. Doch nun gibt es eine Verlängerung. Heidemann: „Wir schreiben in Kürze alle Haushalte an, die sich noch nicht gemeldet haben. Diese haben dann noch einmal drei Wochen Zeit, einen Anschluss kostenlos zu bestellen, der dann bis ins Haus gelegt wird.“

Und diese Anforderung lohnt sich auf jeden Fall, denn die Anschlüsse, die jetzt noch kostenlos installiert werden, kosten zukünftig 799 Euro.

Heidemann geht von einem Abschluss der Arbeiten Ende des kommenden Jahres aus. Der Zeitraum ergibt sich aus dem großen Gebiet, in dem in Kierspe gearbeitet wird. In dieser Woche beginnen die Arbeiten an der Friedrich-Ebert-Straße und der Kölner Straße.

Mit größeren Verkehrsbehinderungen rechnet Heidemann nicht, da die Arbeiten vor allem im Gehwegbereich stattfinden – allerdings könne es auch immer wieder auf kurzen Bauabschnitten zu halbseitigen Sperrungen der Fahrbahn kommen. So stellte sich auch die Baustelle auf der Friedrich-Ebert-Straße gestern dar.

Ist die Maßnahme abgeschlossen, werden in Kierspe 127 Kilometer Tiefbauarbeiten bewältigt, 500 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 122 Glasfaserverteiler errichtet sein.

Bezahlt wird die Breitbandversorgung in Kierspe von Bund und Land. Insgesamt werden dafür rund 7 Millionen Euro aufgebracht. Davon profitieren können in Kierspe etwa 5500 Haushalte – vorausgesetzt, das jeweilige Grundstück liegt im Fördergebiet und der Grundstückseigentümer hat den Antrag für eine unentgeltliche Herstellung an die Telekom gerichtet.

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