Heißluftballon im Garten

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Nach der Landung musste der Ballon natürlich auch eingepackt und abtransportiert werden.

Rönsahl - Unsanft, weil unvorhergesehen, endete am frühen Montagabend die Ballonfahrt von drei Ausflüglern, die den schönen Sommertag zu einer Erkundungsreise nutzen und dabei das bergisch-märkische Grenzgebiet aus der Vogelperspektive in Augenschein nehmen wollten.

Ein Sommertag „wie aus dem Bilderbuch“ hatte geradezu zu solch einer Erkundungsfahrt mit dem Heißluftballon eingeladen. Und eben die begann dann auch planmäßig am Spätnachmittag in Wipperfürth. So weit war dann auch alles in Ordnung. Man genoss das Gefühl der scheinbaren Schwerelosigkeit unterm strahlend blauen Sommerhimmel und den herrlichen Ausblick aus luftiger Höhe.

Als der Ballon gerade die ehemalige Landesgrenze im Bindestrich-Land NRW zwischen dem Bergischen und dem Märkischen Kreis bei Rönsahl überquert hatte, tauchten plötzlich unvorhergesehene Schwierigkeiten auf: Das nun einmal fürs Ballonfahren notwendige Mindestmaß an Fahrtwind war vom einen auf den anderen Moment nicht mehr vorhanden.

Im Garten eines Wohnhauses in „Am Wernscheid“ fand die Fahrt eines Heißluftballons ein jähes Ende.

Auch das Erzeugen von Heißluft und das damit dann verbundene Aufsteigen führte nicht zum gewünschten Erfolg. Da sich der Ballon zu diesem Zeitpunkt direkt über der Wohnsiedlung „Am Wernscheid“ in Rönsahl befand, stellte sich die Suche nach einem adäquaten Landeplatz als einigermaßen problematisch dar – zumal die Zeit eilte.

Doch die Ballonfahrer hatten Glück im Unglück. Gerade noch rechtzeitig und nur wenige Meter von hohen Baumkronen im unmittelbar benachbarten Waldgebiet entfernt, konnte der erfahrene Ballonführer eine kleine Wiese im umzäunten Garten eines Wohnhauses ansteuern und dort unbeschadet notlanden, sodass die Ballonfahrt ein, wenn auch relativ frühes, so dennoch glückliches Ende fand.

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