Gefährliche Situation in Ortslage Oberhohenholten

Vom Korb der Drehleiter der Feuerwehr Meinerzhagen wurde das Dach inspiziert.

KIERSPE ▪ Zu einer gefährlichen Situation kam es am Mittwochabend bei einem Kaminbrand in der Ortslage Oberhohenholten, weil es sich zum einen um ein altes Bauernhaus handelte mit Holzdecken und zum anderen auf dem Dachboden in unmittelbarer Nähe zum Schornstein auch noch Heu lagerte.

Um 21.37 wurde der Löschzug Stadtmitte alarmiert und rückte mit allen drei Fahrzeugen und 24 Helfern aus. Die Einsatzleitung hatte der Einheitsführer Bernd Kriesten. Erst einmal wurde sofort Löschmittel auf allen drei Etagen, durch die der Kamin geht, bereitgestellt und auf dem Dachboden stapelten die Feuerwehrleute sicherheitshalber auch noch das Heu um. Wegen der brisanten Lage wurde zudem zur Unterstützung die Drehleiter der Meinerzhagener Feuerwehr angefordert, von deren Korb aus das Dach inspiziert wurde. Vor Ort waren ebenfalls ein Streifenwagen der Polizei, Stadtbrandmeister Georg Würth und Schornsteinfeger Mike Budde, dem es zukam, den Schornstein zu reinigen.

Normalerweise lässt man in einem solchen Fall den Kamin kontrolliert ausbrennen, worauf in diesem speziellen Fall aber verzichtet wurde. Von der Feuerwehr wurde anschließend nochmals kontrolliert, dass das Feuer auch wirklich aus war und sich auch nirgendwo Brandnester versteckten. Dann konnte nach knapp zwei Stunden wieder in die Gerätehäuser abgerückt werden. So verlief der Brand für die Hausbesitzer in diesem Fall noch einmal ziemlich glimpflich. ▪ Rolf Haase

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