Duo Denkmalschutz feiert zehnjähriges

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Das Duo Denkmalschutz feierte sein zehnjähriges Bestehen mit Gästen in der Historischen Brennerei Rönsahl.

Rönsahl – Längst zu einem absoluten Schwerpunkt im Rahmen der kulturellen Veranstaltungen im Stadtgebiet entwickelt hat sich der Oldie-Abend in der Brennerei. Wer diesmal nicht da war, hat etwas verpasst!

Gleich wie auch immer das Fernsehprogramm oder sonstige Parallelveranstaltungen an diesem Abend aussehen mögen – wenn die „Denkmalschützer“, das sind Horst Becker (Mundharmonika und wortgewandter Moderator) und sein Pendant Heinz-Georg Ackermeier (Gitarre und Moderation) zu einem Oldie-Abend einladen, dann bleibt kaum ein Platz im „Auditorium“ der Brennerei unbesetzt. Erst recht, wenn es gilt, ein kleines Jubiläum zu feiern, so wie das auch am Montagabend beim „Zehnjährigen“ der Denkmalschützer in der Brennerei erwartungsgemäß der Fall war. Müßig darüber nachzudenken, ob das auch in den folgenden Jahren nun hauptsächlich am schier unerschöpflichen Einfallsreichtum der beiden nach wie vor ehrenamtlich tätigen „Self-Made-Entertainer“ liegen mochte oder zum Teil auch am zweifellos vorhandenen besonderen Flair und der anheimelnden Atmosphäre der jeweiligen Veranstaltungen. Fazit war jedenfalls abermals, dass sich auch diesmal kaum einer der rund hundert Gäste auf dem „Heuboden“ und im „Rittersaal“ dem speziellen Charme eines Oldie-Abends im alten Bruchsteingebäude zu entziehen vermochte.

Erfahrungsgemäß bedurfte es keiner besonders langen Aufwärmphase fürs sangesfreudige Auditorium, um auf von Heino gesteckten Wanderpfaden sonnige Höhen zu erklimmen, später dann beispielsweise in des ewig jugendlichen Schlagerbarden Jürgen Drews frisch gemachtes „Bett im Kornfeld“ zu steigen oder auch Katja Ebstein auf den Spuren des wilden Jägers zu begleiten oder Michael Holms Lebensweisheit „Tränen lügen nicht“ zu verinnerlichen.

Weit gespannt war der musikalische Reigen des rund zweieinhalbstündigen abendfüllenden musikalischen und hin und wieder von Horst Becker mit passenden Bonmots untermalten Programms, das mit einem von Nana Mouskouri geflochtenen dicken Strauß weißer Rosen aus Athen, einem von Udo Jürgens kredenzten Glas griechischen Weins, dem von Ronny geführten musikalischen Abstecher in die Sierra Madre oder nicht zuletzt beispielsweise auch mit Reinhard Meys Einladung zu einem Flug über den Wolken weitere Höhepunkte aufwies und schließlich mit dem traditionell zum Schluss servierten „Take me home, Country roads“ ausklang.

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