Feuerwehr im Einsatz

Gasalarm in Mehrfamilienhaus: Bewohner müssen ihr Zuhause verlassen

Gasalarm in Kierspe: Die Feuerwehr war im Einsatz.
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Gasalarm in Kierspe: Die Feuerwehr war im Einsatz.

Feuerwehr-Einsatz nach Gasalarm: In Flur und Keller eines Mehrfamilienhauses hat es verdächtig gerochen. Die Bewohner wurden für den Einsatz evakuiert.

Kierspe Ein Defekt an der Heizungsanlage hat am Sonntagnachmittag einen größeren Feuerwehreinsatz in Kierspe ausgelöst. Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Fritz-Linde-Straße bemerkten verdächtige Gerüche in Keller und Hausflur. Bevor die Kräfte vom Löschzug 1 die Ursache dafür suchenkonnten, mussten zunächst alle Menschen das Haus verlassen.

Zwar hat die Polizei das Haus schon weitgehend räumen können, doch bei Eintreffen der Feuerwehr fanden sich noch Personen im Dachgeschoss. Die ersten Untersuchungen mithilfe eines Messgerätes brachten im Hausflur keine Ergebnisse, doch vorsichtshalber verließ man sich nicht darauf. Ein Mitarbeiter der Stadtwerke ging mit noch empfindlicheren Instrumenten auf die Suche nach der Ursache - und wurde im Heizungskeller fündig.

Gasalarm in Kierspe: Heizungsanlage hat Defekt

Schnell war klar, dass die Undichtigkeit von der Heizungsanlage ausgeht: „Sobald der Haupthahn des Gasanschlusses zugedreht war, ließ der markante Geruch nach“, erklärte Christian Schwanke. Der blieb am Ende des eineinhalbstündigen Einsatzes auch geschlossen, denn der Defekt muss durch einen Heizungstechniker beseitigt werden.

Aufgabe der 25 Einsatzkräfte war lediglich die Beseitigung der Gefahr. Die Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, mussten sich aber auf eine kalte Nacht ohne Heizung einstellen. Es war Glück im Unglück: Die entfleuchte Gaskonzentration war ungefährlich. Trotzdem ist Gas als Gefahr nicht zu unterschätzen: „Als der Gashahn zugedreht war, war die Gefahr aber gebannt“, beruhigt Christian Schwanke.

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