Fußballgolfanlage kommt ins Sportgelände

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Der Stadtmarketingverein, hier Gerd Reppel, Svenja Kelm und Melanie Schmidt,plant im Außensportbereich eine Fußballgolfanlage. Noch in diesem Jahr soll diese gebaut werden.

KIERSPE - Noch in diesem Jahr soll im Sportgelände Felderhof auch die Trendsportart Fußballgolf gespielt werden können. Der Stadtmarketingverein möchte eine 9-Loch-Anlage unterhalb von Hallenbad und Schanhollenschule errichten. Gestern wurde das Projekt seitens der Arbeisgruppe durch Svenja Kelm, Melanie Schmidt und Gerd Reppel an Ort und Stelle vorgestellt.

Von Rolf Haase

„Fußballgolf ist eine Ballsportart, die Elemente von Fußball und Golf kombiniert. Der Sport hat seinen Ursprung in Schweden, die ersten Anlagen dort entstanden in den 1980er Jahren. Seitdem wurden vor allem in Skandinavien über 50 Anlagen errichtet. Fußballgolf wird mit einem Fußball gespielt, der mit so wenigen Schüssen wie möglich in ein Ziel gebracht werden muss. Bei dem Ziel kann es sich um mit Beton ausgegossene Löcher im Boden handeln oder beispielsweise auch um Netze, höher gelegene Töpfe oder Sonderziele wie etwa der Kofferraum eines Autos“, informiert das Kiersper Stadtmarketing.

Auf jeder der neun zwischen 30 und 120 Meter langen Bahnen soll es ähnlich wie beim Minigolf Hindernisse und ein zu erreichendes Ziel geben. Dafür suchen die drei Aktivisten jetzt Sponsoren. So könnte ein Autokofferraum ein Ziel sein und von einem Autohaus gesponsert werden, ein Sparkassen-S oder ein Volksbank--V könnten könnten ebenfalls Ziele sein oder auch eine Geldautomatenattrappe ebenfalls für eines der beiden Institute. Für den Verein Haus und Grund könnte ein Miniaturhaus aufgebaut werden und dessen Tür das Ziel sein. Die drei entwickeln jede Menge Ideen und wollen in der nächsten Zeit potenzielle Sponsoren ansprechen, die dort dann für sich werben können.

Das Bestreben ist es, massive und robuste Ziele, die nicht so leicht zerstört werden können, aufzustellen, vielleicht auch möglichst natürliche, was eine weitere Wundschvorstellung beim Stadtmarketing ist. Dabei sollen grundsätzlich aber einfache Mittel und vielleicht auch vorhandene Gegenstände wie Rohre, Steine oder ähnliches genutzt werden. Hindernisse können ansonsten Tonnen und Fässer, Zäune, Steinbarrieren, Gräben, Mauern und Holzstämme sein. Geschätzt werden pro Bahn Kosten von 400 bis 600 Euro.

„Fußballgolf ist eine Sportart für die ganze Familie. Die Anlage soll eine neue Attraktion im Bereich der Freizeitgestaltung in der Stadt sein und dazu beitragen, dass Kierspes attraktiver wird. Letztlich geht es hier auch darum, dem demografischen Wandel mit dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken, die Menschen im Ort zu halten und vielleicht auch Neuzuzüge zu erreichen“, erläutern die drei weiter.

Kelm, Schmidt und Reppel haben sich Anlagen in der Umgebung angesehen, so am Möhnesee und in Köln-Berrendorf. Beide sind sehr unterschiedlich, die eine eher einfach gehalten, die andere aufwändiger. Ein Schild bei jeder Bahn, beschreibt die Aufgabe. Zudem gibt es gegen eine geringe Gebühr Score-Karten, auf denen die Teilnehmer wie beim Minigolf den Spielverlauf eintragen. Zur Verfügung gestellt werden zudem Bälle. Diese sollen vielleicht im Vereinsheim des Schalke-Fanclubs zu erhalten sein, Gespräche werden aber auch mit Hallenbad und Kiersper SC geführt.

Die Stadt hat bereits zugesichert, dass die Grünflächen für das Projekt zur Verfügung gestellt werden, und auch der Bäderbetrieb gibt einen Teil seiner großen Wiese hinter dem Hallenbad ab.

Mehr zu dem Projekt im Internet unter www.kierspe.de/stadtmarketing

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